{"id":820,"date":"2019-03-05T15:31:12","date_gmt":"2019-03-05T14:31:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=820"},"modified":"2019-04-05T15:33:33","modified_gmt":"2019-04-05T13:33:33","slug":"ethikunterricht-fuer-alle-kinder-einer-klasse-gemeinsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/ethikunterricht-fuer-alle-kinder-einer-klasse-gemeinsam\/","title":{"rendered":"Ethikunterricht &#8211; f\u00fcr alle Kinder einer Klasse gemeinsam!"},"content":{"rendered":"<h1>&#8230;. egal welches Bekenntnis sie haben.<\/h1>\n<p>ein gemeinsames Statement von David Ellensohn und mir zum Ethikunterricht und den verheerenden, spaltenden Ideen, die dazu aus dem Bildungsministerium kommen:<\/p>\n<p class=\"text\"><i>Wien (OTS)<\/i> &#8211; &#8222;Bildungsminister Heinz Fa\u00dfmann spaltet die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in religi\u00f6se und nicht-religi\u00f6se. Der Ethikunterreicht verkommt zur Strafma\u00dfnahme gegen Kinder, die eine Freistunde haben. Das ist schade, weil gerade ein gemeinsamer, verpflichtender Ethikunterricht f\u00fcr alle Sch\u00fclerInnen einer Klasse f\u00fcr die Erarbeitung eines gemeinsamen Gesellschafts- und Demokratieverst\u00e4ndnisses sehr wichtig ist\u201c, so der Klubobmann der Gr\u00fcnen Wien, David Ellensohn.<\/p>\n<p class=\"text\">Die Familiensprecherin der Gr\u00fcnen Wien, Ursula Berner, erg\u00e4nzt: &#8222;In einer Stadt, in der mehr als 40 Prozent der BewohnerInnen ausl\u00e4ndische Herkunft haben und 16 anerkannte Religionsgemeinschaften beheimatet sind, braucht es ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Zusammenleben. Der gemeinsame Ethikunterricht f\u00fcr alle ist ideal, um gemeinsame Werte f\u00fcr ein Zusammenleben auf Basis der Menschenrechte zu erarbeiten und gegenseitiges Verst\u00e4ndnis aufzubauen. Damit k\u00f6nnen soziale Konflikte fr\u00fchzeitig entsch\u00e4rft werden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text\">Die Ausbildung der Ethik-Lehrenden darf nicht den Religionsgemeinschaften \u00fcberlassen werden. Es ist auf einen einheitlichen Lehrplan und genaue Qualit\u00e4tssicherung und interkulturelle Kompetenzvermittlung zu achten. Damit gen\u00fcgend Lehrpersonal f\u00fcr diese wichtige Aufgabe zur Verf\u00fcgung steht, muss das universit\u00e4re Ausbildungsangebot stark ausgebaut werden.<\/p>\n<p class=\"text\">\u201eEs braucht eine v\u00f6llige Entkoppelung des Ethikunterrichts von dem Unterricht der Glaubensgemeinschaften. Das hei\u00dft, dass kein Lehrer und keine Lehrerin an ein und derselben Schule Ethik und Religion nebeneinander unterrichten darf\u201c, so Ellensohn.<\/p>\n<p class=\"text\">\u201eIm Zuge der Neugestaltung des Ethikunterrichts muss auch Religionsunterricht auf Qualit\u00e4tsstandards \u00fcberpr\u00fcft werden: Welches Bild von Demokratie wird vermittelt, welche Grundregeln f\u00fcr das Zusammenleben werden gepredigt und wie wird die Diversit\u00e4t in der Gesellschaft, mit der Vielzahl der Religionen und Nicht-Religi\u00f6sen Menschen, bewertet\u201c, so Berner abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;. egal welches Bekenntnis sie haben. ein gemeinsames Statement von David Ellensohn und mir zum Ethikunterricht und den verheerenden, spaltenden Ideen, die dazu aus dem Bildungsministerium kommen: Wien (OTS) &#8211; &#8222;Bildungsminister Heinz Fa\u00dfmann spaltet die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in religi\u00f6se und nicht-religi\u00f6se. 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