{"id":325,"date":"2011-10-18T13:23:25","date_gmt":"2011-10-18T11:23:25","guid":{"rendered":"http:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=325"},"modified":"2025-05-23T22:15:55","modified_gmt":"2025-05-23T20:15:55","slug":"iris-andraschek-tatooiert-frauenbiographien-in-den-oeffentlichen-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/iris-andraschek-tatooiert-frauenbiographien-in-den-oeffentlichen-raum\/","title":{"rendered":"Iris Andraschek tattooiert Frauenbiographien in den \u00f6ffentlichen Raum"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Tell these people who I am&#8220;\u00a0 <\/strong><strong>Drei Interventionen im \u00f6ffentlichen Raum in Wien Neubau<\/strong><\/p>\n<p>(meine Rede zur Er\u00f6ffnung der ersten Intervention von Iris Andraschek\u00a0)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Einladung-Andraschek.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-337\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Einladung-Andraschek-300x213.jpg\" alt=\"Einladung Andraschek\" width=\"300\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Einladung-Andraschek-300x213.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Einladung-Andraschek-624x443.jpg 624w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Einladung-Andraschek.jpg 747w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zwar konnten wir in den letzten Jahren 3 neugestaltete Parks bzw Pl\u00e4tze nach Frauen benennen und ihnen damit einen Erinnerungsraum schaffen. Aber in Neubau gab es bisher kein von einer K\u00fcnstlerin gestaltetes Denkmal im \u00f6ffentlichen Raum. Das soll sich mit den 3 Interventionen im \u00f6ffentlichen Raum von Iris Andraschek nun \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Am Anfang waren es die Frauenspazierg\u00e4ngen, die die Gr\u00fcnen und Madeleine Reiser als Vorsitzende der Kulturkommission f\u00fcr Neubau schon 2003 beauftragten, und gemeinsam mit <a href=\"http:\/\/www.petra-unger.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Petra Unger<\/a> umgesetzt haben. Im Zuge Petra Ungers Recherchen daf\u00fcr, sind wir auf viele historisch interessante Frauen gesto\u00dfen, die hier im Bezirk gelebt oder gearbeitet haben. In der weiteren Entwicklung dieses ersten Projekts ist nun das heute zu er\u00f6ffnende gestanden:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lerchenfelderstr.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-335\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lerchenfelderstr-300x191.png\" alt=\"lerchenfelderstr\" width=\"300\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lerchenfelderstr-300x191.png 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lerchenfelderstr.png 472w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir wollen und wollten einigen dieser vielen in Neubau t\u00e4tigen Frauen Erinnerungspl\u00e4tze zu schaffen.<\/p>\n<p>Also Pl\u00e4tze, die einerseits sie und ihre Werke vorstellen. Und damit auch ein schwarzes Loch erhellen, in das fast alle aktiven Frauen der Geschichte verschwinden. Gleichzeitig war es auch intendierter Wunsch, aktuellen Bildhauerinnen, die M\u00f6glichkeit zu geben hier ein Zeichen zu setzen. Statt nur zu erinnern, setzt sich diese Projekt auch zum Ziel einen Konnex in die Gegenwart zu schaffen. Frauen-Geschichte von aktuell aktiven K\u00fcnstlerinnen interpretiert ist das Ziel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/anraschek-f\u00fcsse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-332\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/anraschek-f\u00fcsse-300x147.jpg\" alt=\"anraschek f\u00fcsse\" width=\"300\" height=\"147\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/anraschek-f\u00fcsse-300x147.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/anraschek-f\u00fcsse.jpg 490w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im Kulturbereich werden in Neubau ca. 70% der F\u00f6rderungen an Vereine von Frauen oder die mehrheitlich von Frauen besetzt sind vergeben. Allerdings die K\u00fcnstlerinnen, die bei uns um Unterst\u00fctzung einreichen, kommen zumeist aus dem Darstellenden Bereich &#8211; also Performances, Theater, Musik &#8211; Bildende Kunst ist sehr wenig vertreten. Gerade in der bildenden Kunst gibt zwar viele Studierende aber nur ganz wenige K\u00fcnstlerinnen, die wirklich den Durchbruch in die \u00f6ffentliche Wahrnehmung schaffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/stiftkaserne.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-336\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/stiftkaserne.jpg\" alt=\"stiftkaserne\" width=\"120\" height=\"160\" \/><\/a>Wir waren also interessiert an Interventionen im \u00f6ffentlichen Raum, die von den vorbeischlendernden PassantInnen nicht unbedingt als \u201eDenkmal\u201c im klassischen Sinn wahrgenommen werden. Es geht auch darum die st\u00e4ndige Interaktion, das st\u00e4ndige Hineinwirken des Vergangen ins heute zu thematisieren. Es sollen Orte sein, an denen ein M\u00e4dchen heute steht und gest\u00e4rkt wird in seinem Selbstbewusstsein, eigene Ideen zu verwirklichen. Ein Ort, an dem eine Frau sieht, dass sie eine Geschichte hat: denn<\/p>\n<p><em>Jede Frau \u00e4ndert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine Geschichte hat<\/em>!,<\/p>\n<p>wie die Grande\u00a0 der Frauengeschichte Gerda Lerner immer wieder feststellt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Tell-this-people-who-I-am-b7bea3691.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-114\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Tell-this-people-who-I-am-b7bea3691-300x300.jpg\" alt=\"Tell this people who I am-b7bea369\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Tell-this-people-who-I-am-b7bea3691-300x300.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Tell-this-people-who-I-am-b7bea3691-150x150.jpg 150w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Tell-this-people-who-I-am-b7bea3691.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ein Teil der Geschichte von Frauen und ihrem Leben und Arbeiten in Neubau k\u00f6nnen wir mit diesen Kunstwerken von Iris Andraschek ins Zentrum der Aufmerksamkeit r\u00fccken. Es ist absolut wichtig, dass Frauen nicht nur im Museum sichtbar werden als K\u00fcnstlerinnen, wie es die guerilla girls schon seit 20 Jahren in den USA propagieren, sondern auch und gerade im \u00f6ffentlichen Raum, an den Orten, wo sie gelebt, gearbeitet haben und es noch heute tun.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlicher Raum klingt immer so, als w\u00e4re er riesig, als geh\u00f6rte er wirklich allen und h\u00e4tte keine Grenzen. Die Realit\u00e4t sieht anders aus:<\/p>\n<p>Im \u00a0\u00f6ffentlichen Raum, in Wien, ist das Geschlechterverh\u00e4ltnis, bzw. die Repr\u00e4sentation von Frauen gemessen an ihrem tats\u00e4chlichen Anteil an der Gesellschaft, \u00e4hnlich wie in der Kunst. Alleine im 7. Bezirk tragen von etwa 70 Stra\u00dfen- und Ortsbezeichnungen 28 Flurnamen bzw. Geographische Bezeichnungen, 26 M\u00e4nnernamen, 5 Berufsbezeichnungen und nur 2 die Namen von Frauen. Von den 7 Denkm\u00e4lern im \u00f6ffentlichen Raum, die im Denkmalamt aufscheinen, erinnert nur eines an eine Frau, an die Schauspielerin Hansi Niese. Das Denkmal steht vor dem Volkstheater.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/fraueneinladung1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-118\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/fraueneinladung1-300x200.jpg\" alt=\"fraueneinladung\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/fraueneinladung1-300x200.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/fraueneinladung1-624x416.jpg 624w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/fraueneinladung1.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Gesellschaft hingegen setzt sich aus ca. 51,8 % Frauen und 49,2 % M\u00e4nnern zusammen. Diese knapp 52% haben von der Vergangenheit bis in die Gegenwart die Gesellschaft gestaltet und gepr\u00e4gt. Sie haben als K\u00fcnstlerinnen, Lehrerinnen, Gesch\u00e4ftsfrauen, Wissenschaftlerinnen Forscherinnen, Politikerinnen Unternehmerinnen und und und&#8230;. das Leben im Bezirk mitbestimmt. Es scheint aber eine kollektive, nicht ausgesprochene \u00dcbereinkunft zu geben, sie zu vergessen. Denn wie sonst ist es zu erkl\u00e4ren, dass von all diesen Frauen keine oder nur wenige Spuren zu finden sind. Wir erinnern uns an sie. Ja. Ihre Familien, die Freunde, die Menschen aus ihrem Umkreis. Aber f\u00fcr alle sichtbare \u00f6ffentliche, die Zeiten \u00fcberdauernde Erinnerungen werden nicht geschaffen. Und wenn man dann erinnern m\u00f6chte, ist das wiederum gar nicht so leicht. Ich denke hier an den Jenny Steiner Weg, der 350 Meter Luftlinie entfernt ist. Bis wir den Weg nach Jenny Steiner nennen durften und dann auch noch eine Zusatztafel anbringen konnten, die versucht ein ganzes Leben in 3 S\u00e4tze zu packen, was nat\u00fcrlich nicht m\u00f6glich ist \u2013 bis das so weit war, da haben die M\u00fchlen der Stadt sehr langsam und sehr knirschend gemahlen. Aber: Jetzt haben wir einen \u00f6ffentlichen Weg mehr, der nach einer Frau benannt ist und wir wollen nat\u00fcrlich noch mehr. Bis es soweit ist, werden wir Frauen im Bezirk einen Teppich ausbreiten, der dauerhaft an sie erinnern wird. <a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/andraschek_tatooiert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-331\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/andraschek_tatooiert-300x218.jpg\" alt=\"andraschek_tatooiert\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/andraschek_tatooiert-300x218.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/andraschek_tatooiert-624x452.jpg 624w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/andraschek_tatooiert.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Allein aufgrund der Tatsachen, dass die Teppiche der K\u00fcnstlerin Iris Andraschek in den Boden t\u00e4towiert, gefr\u00e4st werden. Ein Tattoo, ist eine Entscheidung f\u00fcr ein ganzes Leben. Die Teppiche, Bodentattoos, sind zumindest eine Erinnerung auf die Dauer des Lebens einer Stra\u00dfe in Wien Neubau. Das wird einer unserer Beitr\u00e4ge sein, f\u00fcr die Sichtbarmachung und die Erinnerung an Frauen im \u00f6ffentlichen Raum in Wien. Im 7. Bezirk.<\/p>\n<p>\u201eTell these people who I am\u201c 3 Interventionen von Iris Andraschek wird am 13.10. 2011 um 16.00 Uhr vor der Stiftskaserne feierlich er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Ab Herbst 2011 wird es in die Rundg\u00e4nge der <a href=\"http:\/\/www.koer.or.at\/cgi-bin\/page.pl?id=356;lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00d6R <\/a>aufgenommen und so auch regelm\u00e4\u00dfig mit mehr Hintergrund vorgestellt.<\/p>\n<p><strong>Details zu Iris Andraschek<\/strong> (sie wurde in einer eigenen Rede von <a href=\"http:\/\/www.elkekrasny.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elke Krasny <\/a>gew\u00fcrdigt):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/olly-schwarz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-334\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/olly-schwarz-200x300.jpg\" alt=\"olly schwarz\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/olly-schwarz-200x300.jpg 200w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/olly-schwarz.jpg 427w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Iris Andraschek 1963 in Horn geboren, lebt und arbeitet als freischaffende K\u00fcnstlerin in Wien. Sie ist\u00a0Mitglied der Wiener Secession und Foto Fluss. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen hat sie auch eine Vielzahl an Projekten im \u00f6ffentlichen Raum umgesetzt: u. a. DER MUSE REICHT&#8217;S, Arkadenhof der Universit\u00e4t Wien, \u00a0ALS DAS W\u00dcNSCHEN NOCH GEHOLFEN HAT, Platzgestaltung, Taufkirchen an der Pram.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Orte und zu erinnernden Frauen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Stiftgasse 2, 1070 Wien<\/strong> <strong>Olly Schwarz<\/strong> (1877 &#8211; 1960), Frauenrechtlerin, Gr\u00fcnderin der Wiener Handelsschule f\u00fcr M\u00e4dchen und des Athenaeums, Hochschule f\u00fcr Frauen. Sie gr\u00fcndete 1916 die Zentralstelle f\u00fcr weibliche Berufsberatung. Im Austrofaschismus wird sie \u201ein Pension\u201c geschickt. Sie engagiert sich ab 1933 in der \u201eLiga f\u00fcr Menschenrechte\u201c.<\/li>\n<li><strong> Augustinplatz, 1070 Wien<\/strong> <strong>Vally Wieselthier<\/strong> (1895 &#8211; 1945), Keramikerin, Bildhauerin, Designerin, Mitarbeiterin der Wiener Werkst\u00e4tte, ab 1927 k\u00fcnstlerische Leiterin der Keramikabteilung. Sie geht 1932 nach New York und beeinflusst weiterhin die Keramikproduktion der Wiener Werkst\u00e4tte.<\/li>\n<li><strong> Lerchenfelderstra\u00dfe 131, 1070 Wien<\/strong> <strong>Gisela von Camesina de San Vittore<\/strong> (1865 &#8211; ?) in Triest als Tochter eines \u00f6sterreichischen Beamten geboren und zur Lehrerin ausgebildet. Nachdem sie als Fachlehrerin die Unterrichtsanstalten in Dresden, Stuttgart und Berlin besucht hatte, rief sie 1884 ein ganz neues Unterrichtssystem zur gewerblichen Ausbildung erwachsener M\u00e4dchen in Wien ins Leben. Zudem richtete sie im Jahre 1886 als erste Lehrerin in Europa die Unterrichtsabteilungen Technologie, Hygiene und Krankenpflege ein und legte denselben ihre selbst verfassten Lehrb\u00fccher zu Grunde.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachtrag 2021:<\/strong><\/p>\n<p>Joseph Schimmer hat im Auftrag des Bezirksmuseum Neubau einen kurzen <strong>Dokumenttionsfilm zum Projekt<\/strong> gemacht:<\/p>\n<p>Hier kann er nachgesehen werden:\u00a0 <a href=\"https:\/\/youtu.be\/E5SMG9PUjNg\">https:\/\/youtu.be\/E5SMG9PUjNg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Tell these people who I am&#8220;\u00a0 Drei Interventionen im \u00f6ffentlichen Raum in Wien Neubau (meine Rede zur Er\u00f6ffnung der ersten Intervention von Iris Andraschek\u00a0) Zwar konnten wir in den letzten Jahren 3 neugestaltete Parks bzw Pl\u00e4tze nach Frauen benennen und ihnen damit einen Erinnerungsraum schaffen. 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