{"id":293,"date":"2014-12-30T12:47:59","date_gmt":"2014-12-30T11:47:59","guid":{"rendered":"http:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=293"},"modified":"2015-01-15T12:29:52","modified_gmt":"2015-01-15T11:29:52","slug":"kunst-und-wert-1-im-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/kunst-und-wert-1-im-tag\/","title":{"rendered":"Kunst und Wert 1 im TAG"},"content":{"rendered":"<p>Das <a href=\"http:\/\/dastag.at\/home\/\" target=\"_blank\">TAG <\/a>in der Gumpendorferstra\u00dfe l\u00e4dt TheatertheoretikerInnen und PraktikerInnen\u00a0um gemeinsam\u00a0den Wert der Kunst \u00a0festzumachen. Das das keine einfache\u00a0\u00dcbung\u00a0sein w\u00fcrde, war klar. Die ersten Veranstaltung begann deshalb einmal damit die Funktionen und Notwendigkeit des Theaters festzumachen. Dabei gab es wenig Diskussionsbedarf. Viel schwieriger\u00a0ist es\u00a0den Wert des Theaters f\u00fcr die Gesellschaft zu definieren.<br \/>\nTheater ist als Ort der \u00f6ffentlichen Diskussion, der Bildung, der Avantgarde, als manchmal provokantes Konfliktfeld sinnhaft, da waren sich alle DiskutantInnen einig. Schwieriger die Frage wer den Wert f\u00fcr Kunst und Kultur festlegt und bezahlt.<\/p>\n<p>Seit den 68er Jahren\u00a0verlangen\u00a0 Intellektuelle und K\u00fcnstlerinnen in Mitteleuropa, dass wir alle, der Staat also, das finanziert, was produziert wird. Weil es einen Wert hat f\u00fcr die Gesellschaft (s.o.).\u00a0Braucht in einer\u00a0moderne Mediengesellschaft aber das Theater als Diskursort noch? Sind nicht Fernsehen, Socialmedia etc. andere, schnellere , tw billigere und flexiblere\u00a0Orte um eine kritische \u00d6ffentlichkeit zu formen? Einen Ort der Verhandlung, der zumindest im Fall der Socialmedia mehr Mitbestimmung erm\u00f6glicht als das in seiner Grundidee &#8222;aufkl\u00e4rerische Theater&#8220;? Oder brauchen wir das (freie)\u00a0Theater heute vor allem nur\u00a0noch als innovatorischen Motor um die schwerf\u00e4lligeren &#8222;Gro\u00dfen&#8220; frische Ideen zu beliefern &#8211; auch wenn sich die K\u00fcnstlerinnen hier mittels Selbstausbeutung f\u00fcr die gute Sache ausbluten.<\/p>\n<p>Schwierige Fragen, die allesamt leicht aufgeworfen sind, aber in einem Abend nicht zu l\u00f6sen.\u00a0 Mit der\u00a0Auftaktveranstaltung zeigt sich\u00a0zumindest, dass es Diskussionsbedarf gibt. Und auch ausreichend Interessierte, die sich einbringen wollen. Noch sind wir in der Analysephase. Ein Konzept f\u00fcr die Zukunft, dass einerseits den k\u00fcnstlerischen Anspr\u00fcchen gerecht wird, das \u00dcberleben der K\u00fcnstlerinnen sicherstellt und dennoch in Zeiten der Sparpolitik gesellschaftlich akzeptiert wird, kann nicht ohne sensible Umverteilung auskommen.\u00a0Wie diese partizipativ und solidarisch\u00a0und dennoch den meisten Bed\u00fcrfnissen gerecht werden kann, muss noch weiter\u00a0entwickelt werden. Der Beginn ist mir der Veranstaltungs-Reihe im TAG jedenfalls gemacht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vimeo.com\/tagtheater\/kunstundwert01\" target=\"_blank\">Mitschnitt der Veranstaltung <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das TAG in der Gumpendorferstra\u00dfe l\u00e4dt TheatertheoretikerInnen und PraktikerInnen\u00a0um gemeinsam\u00a0den Wert der Kunst \u00a0festzumachen. Das das keine einfache\u00a0\u00dcbung\u00a0sein w\u00fcrde, war klar. 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