{"id":2421,"date":"2026-06-16T18:13:43","date_gmt":"2026-06-16T16:13:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=2421"},"modified":"2026-06-17T15:21:46","modified_gmt":"2026-06-17T13:21:46","slug":"peanuts-statt-langfristige-finanzierung-zur-abschaffung-der-mehrjahres-zusagen-in-der-wiener-kulturfoerderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/peanuts-statt-langfristige-finanzierung-zur-abschaffung-der-mehrjahres-zusagen-in-der-wiener-kulturfoerderung\/","title":{"rendered":"Peanuts statt langfristige Finanzierung &#8211; zur Abschaffung der mehrjahres Zusagen in der Wiener Kulturf\u00f6rderung"},"content":{"rendered":"<p>Rede im Wiener Gemeinderat am 16. Juni 2026<\/p>\n<p>Sehr geehrter Vorsitzender,<br \/>\nliebe Kolleginnen und Kollegen,<br \/>\nliebe G\u00e4ste auf der Galerie und im Livestream,<\/p>\n<p>Nach all den Ablenkungsdebatten \u00fcber Thiel und Milo Rau, gehe wieder zur\u00fcck zudem eigentlichen Thema \u2013 dem Verlust der Mehrj\u00e4hrigen F\u00f6rderungen f\u00fcr die Wiener Kulturszene.<\/p>\n<p>Mit der <strong>aktuelle <a href=\"https:\/\/kurier.at\/kultur\/wien-kulturpolitik-keine-mehrjahresfoerderungen-mehr-fahrlaessige-entscheidung\/403169069\">Novellierung der F\u00f6rderrichtlinien im Kulturbereich<\/a><\/strong> ist die Stadt Wien leider ein weiteres Mal dabei, diese eigenen Errungenschaften Schritt f\u00fcr Schritt abzubauen. Statt <strong><em>minimaler finanzieller Absicherung geht Wien in gro\u00dfen Schritten hin zu noch mehr Prekarit\u00e4t<\/em><\/strong> \u2013 ausgerechnet in einem Feld, das jetzt schon in weiten Teilen prek\u00e4r arbeitet.<\/p>\n<p><strong>Pressesausendung statt Rechtsgrundlage<\/strong><\/p>\n<p>Ja, gestern Nachmittag gab es eine <a href=\"https:\/\/wien.orf.at\/stories\/3358593\/\">Pressemittteilung der Stadtr\u00e4tin<\/a>: Die Konzeptf\u00f6rderung soll nun doch erhalten bleiben. Das begr\u00fc\u00dfen wir \u2013 weil es zeigt, wie <strong><em>gro\u00df der Protestdruck aus der Szene ist und wie berechtigt die Kritik<\/em><\/strong>. Aber: Eine Presseaussendung ersetzt keine Rechtsgrundlage.<\/p>\n<p>Bis jetzt liegt kein Ab\u00e4nderungsantrag vor, der schwarz auf wei\u00df festlegt, dass die Konzeptf\u00f6rderung tats\u00e4chlich wie bisher weitergef\u00fchrt wird. Und selbst wenn das kommt: Es l\u00f6st nur einen Teil des Problems \u2013 <strong>f\u00fcr viele andere Bereiche bleibt der Angriff auf Mehrjahresf\u00f6rderungen bestehen<\/strong>.<br \/>\nAllein auf Basis einer Pressemitteilung wenige Stunden vor der Sitzung k\u00f6nnen wir diesen Richtlinien auch heute nicht zustimmen.<\/p>\n<p><strong>Paragraph 4.2: Systemwechsel bei der F\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kern des Problems<\/strong> ist Paragraph 4.2 in den neuen Richtlinien:<br \/>\n\u201eEine Gesamtf\u00f6rderung kann nur f\u00fcr 1 Jahr gew\u00e4hrt werden.\u201c \u2013 das ist der neue Standard. Mehrj\u00e4hrige Gesamtf\u00f6rderungen sollen nur mehr in absoluten Ausnahmef\u00e4llen m\u00f6glich sein!<\/p>\n<p>Gleichzeitig beh\u00e4lt sich die Stadt vor, mehrj\u00e4hrige Zusagen in den Folgejahren um bis zu 10% zu k\u00fcrzen, wenn es die Budgetlage \u201eerfordert\u201c.<\/p>\n<p>Das ist ein Systemwechsel.<\/p>\n<p><em><strong>Betroffen sind Freie Gruppen im Bereich Darstellende Kunst, Institutionen, Kulturinitiativen, die Bildende Kunst und Medienkunst, Film, Mode und Design, Kinof\u00f6rderungen, Literatur \u2013 kurz: die ganze Breite der freien Kulturszene Wiens. Wir Gr\u00fcne k\u00f6nnen das nicht mittragen, wir lehnen diese Richtlinien klar ab.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Widerspruch zur eigenen Kulturstrategie<\/strong><\/p>\n<p>Besonders irritierend ist: <em><strong>Die Stadtregierung handelt damit gegen ihre eigene Kulturstrategie 2030<\/strong><\/em>. In der aktuellen \u00a0<a href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/spezial\/kulturstrategie2030\/files\/kulturstrategie2030.pdf\">Wiener Kulturstrategie 2023<\/a> steht unter Punkt 3.5. \u201eKrisenresiliente Kultur\u201c als Hauptziel, dass das F\u00f6rdersystem bis 2030 vermehrt auf mehrj\u00e4hrigen F\u00f6rdervertr\u00e4gen basieren soll. Begr\u00fcndung: Langfristige Planbarkeit, weniger Produktionsdruck, mehr Stabilit\u00e4t f\u00fcr H\u00e4user und Kunstschaffende.<\/p>\n<p>In der gleichen KulturStrategie 2030 ist eine <em><strong>konkrete Ma\u00dfnahme festgelegt<\/strong><\/em>: Das Kulturbudget soll an die Entwicklungen angepasst werden, d<em><strong>ie Mehrj\u00e4hrigkeit von F\u00f6rdervertr\u00e4gen und fr\u00fchestm\u00f6gliche F\u00f6rderzusagen sollen vorangetrieben werden<\/strong><\/em>.<\/p>\n<p>Und was passiert jetzt?<\/p>\n<p><em><strong>Statt dieses Ziel konsequent zu verfolgen werden Mehrj\u00e4hrige F\u00f6rderungen zur Ausnahme, zum Gnadenakt<\/strong><\/em> \u2013 verbunden mit der Drohung von j\u00e4hrlichen K\u00fcrzungen.<\/p>\n<p>Das ist das Gegenteil von dem, was die Stadt sich selbst vorgenommen hat.<\/p>\n<p><strong>Mehrjahresf\u00f6rderung: Errungenschaft, kein Luxus<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Mehrj\u00e4hrige F\u00f6rderzusagen sind kein Luxus f\u00fcr ein paar wenige, sondern eine kulturpolitische Errungenschaft, die in Wien \u00fcber Jahrzehnte erk\u00e4mpft wurde<\/em><\/strong>.<br \/>\nSchon in den 1990er\u2011Jahren hat Peter Marboe f\u00fcr einige B\u00fchnen mehrj\u00e4hrige Zusagen durchgesetzt, richtig ausgerollt wurde das mit der <a href=\"https:\/\/www.kuratoren-theatertanz.at\/f%C3%B6rderungen\/\">Theaterreform 2003 unter Andreas Mailath-Pokorny.<\/a> Seither begutachten jeweils drei Kurator:innen Konzepte und H\u00e4user, bewerten sie und schlagen Projekte f\u00fcr Mehrjahresf\u00f6rderungen vor.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: In der aktuellen Ausschreibung f\u00fcr eine 2 Jahres Konzept-F\u00f6rderungen gab es 35 Einreichungen. 12 Projekte\u00a0 zur F\u00f6rderung empfohlen \u2013 mit insgesamt 1, 4 Mio F\u00f6rdervolumen.<\/p>\n<p>Wer glaubt, man k\u00f6nnte mit Einsparungen \u00fcber diese kleine Summe ernsthaft das Budget sanieren, will nicht sparen, sondern Strukturen schw\u00e4chen.<\/p>\n<p><em><strong>Wer wirklich sparen will muss ins volle greifen!<\/strong><\/em> Dorthin wo wirklich viel Geld auf einmal ausgegeben wird: \u00a0\u2013 zB. k\u00f6nnte man die F\u00f6rderung der neuen Eventim Halle in St. Marx canceln.\u00a0 <em>Da k\u00f6nnten 100 Mio auf einmal gespart werden<\/em> \u2013<br \/>\n100 Mio! das ist das, was sie im Kulturbudget 2027 und vermutlich auch 2028 sparen werden m\u00fcssen!<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnte man es holen, ohne die lokale Kultur-Szene zu schw\u00e4chen!<\/p>\n<p><strong>Mehr B\u00fcrokratie statt Einsparung<\/strong><\/p>\n<p>Dazu kommt: <em><strong>So eine Politik produziert nicht nur Unsicherheit, sondern auch mehr B\u00fcrokratie.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wenn F\u00f6rderungen k\u00fcnftig j\u00e4hrlich beantragt und neu beurteilt werden m\u00fcssen, vervielfacht sich dieser Aufwand \u2013 f\u00fcr die H\u00e4user, f\u00fcr die Kurator:innen, f\u00fcr die MA 7.<\/p>\n<p><strong><em>Ist es tats\u00e4chlich sinnvoll, jedes Jahr denselben massiven Abstimmungs\u2011, Beurteilungs\u2011 und Verwaltungsaufwand zu produzieren?<\/em> <\/strong><\/p>\n<p>Sollen die Mitarbeiter:innen der MA 7 oder die Kurator:innen f\u00fcr diesen Mehr-Aufwand zus\u00e4tzlich entsch\u00e4digt werden \u2013 was die Kosten steigern w\u00fcrde \u2013 oder sollen sie ihn einfach \u201egratis\u201c mitarbeiten?<\/p>\n<p><strong><em>Das ist kein Sparprogramm, das ist ein B\u00fcrokratieprogramm.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Perspektive der H\u00e4user und Vereine<\/strong><\/p>\n<p>Aus Sicht der betroffenen Vereine, Theater, Festivals und Initiativen ist die Streichung der Mehrjahresf\u00f6rderungen gleich mehrfach problematisch:<\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Langfristiges Planen wird faktisch unm\u00f6glich<\/strong><\/em>. Sobald Vertr\u00e4ge \u00fcber ein Jahr hinaus abgeschlossen werden, droht bei F\u00f6rderk\u00fcrzungen private Haftung der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung \u2013 bis hin zur Privatinsolvenz. Wer \u00fcbernimmt unter solchen Bedingungen Verantwortung f\u00fcr ein Haus?<\/li>\n<li>Wer nicht wei\u00df, ob es im n\u00e4chsten Jahr \u00fcberhaupt Geld gibt, muss sp\u00e4testens im Oktober Angestellte beim AMS als arbeitslos-gef\u00e4hrdet melden \u2013 jedes Jahr. Das ist nicht nur zynisch, das ist auch b\u00fcrokratischer Unsinn.<\/li>\n<li><em><strong>Fixanstellungen, die im Kulturbereich ohnehin selten sind, werden noch unwahrscheinlicher.<\/strong><\/em> Es bleiben kurzfristige Werkvertr\u00e4ge und projektweise Besch\u00e4ftigung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gleichzeitig wird auf Bundesebene von \u00d6VP, NEOS und SP\u00d6 verlangt, die Menschen m\u00f6gen doch bitte endlich Vollzeit arbeiten.<br \/>\nMit diesen neuen F\u00f6rderrichtlinien macht Wien Vollzeit Anstellungen im Kulturbereich aber de facto schwieriger bis unm\u00f6glich.<br \/>\n<strong><em>FAIR PAY wird zur sch\u00f6nen \u00dcberschrift<\/em><\/strong>, f\u00fcr die meisten bleibt es eine Fiktion \u2013 vielleicht erreichbar f\u00fcr ein paar wenige mit \u00e4lteren, noch abgesicherten Vertr\u00e4gen in gro\u00dfen Institutionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sozial- und arbeitsmarktpolitische Dimension<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Hinzu kommt die sozial-politische Dimension:<br \/>\nViele Kulturarbeiter:innen kombinieren Projektarbeit, Lehrauftr\u00e4ge, internationale Kooperationen, Festivalleitungen, Regiearbeiten, Lesungen, Konzerte \u2013 oft in mehreren L\u00e4ndern. Unser Sozialsystem ist darauf nicht ausgerichtet, und schon jetzt sind viele Lebensl\u00e4ufe ein Flickenteppich aus befristeten Jobs.<\/p>\n<p><strong><em>Mit den vorliegenden Richtlinien wird dieses Prekariat weiter versch\u00e4rft.<\/em><\/strong><br \/>\nWer zwischendurch auf AMS-Leistungen angewiesen ist, kann defacto bei keinen OFF- Produktionen mehr in Projekten mitarbeiten \u2013 weil die im Bund verabschiedete Zuverdienstgrenzen das nicht zul\u00e4sst!<\/p>\n<p><em><strong>Statt sozialer Absicherung f\u00fcr Kulturarbeitende gibt es mehr Unsicherheit und mehr Druck von zwei Seiten<\/strong><\/em>: weniger F\u00f6rderzusagen auf der einen Seite, h\u00f6here Erwartungen an stabile Anstellungsverh\u00e4ltnisse auf der anderen.<\/p>\n<p><strong>Europ\u00e4ische Kooperationen und EU-Gelder<\/strong><\/p>\n<p>Besonders kurzsichtig ist die neue Linie bei internationalen Kooperationen und EU\u2011F\u00f6rderungen. Wer bei der EU anklopft, braucht in der Regel Nachweise \u00fcber eine l\u00e4ngerfristige Finanzierung. Eine Institution, die nur sagen kann \u201e<em>Wir sind bis Ende des Jahres einigerma\u00dfen finanziert, was n\u00e4chstes Jahr ist, wissen wir nicht<\/em>\u201c, hat bei vielen Programmen von vornherein schlechte Karten.<\/p>\n<p>So wird der Zugang zu europ\u00e4ischen F\u00f6rdert\u00f6pfen erschwert oder verwehrt \u2013 ausgerechnet f\u00fcr jene H\u00e4user, die Wien international sichtbar machen und in europ\u00e4ische Diskurse einbinden. Auch das ist kultur- und wirtschaftspolitisch unsinnig.<\/p>\n<p><strong>\u201eKulturstadt Wien\u201c braucht Verl\u00e4sslichkeit, nicht Schlagzeilen<\/strong><\/p>\n<p>Seit gestern Nachmittag wissen wir: Konzeptf\u00f6rderungen sollen eine Ausnahme bilden und weiter mehrj\u00e4hrig gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p><em><strong>Soweit, so gut \u2013 aber wie gesagt: Festgeschrieben ist das noch nicht<\/strong><\/em>. F\u00fcr alle anderen B\u00fchnen hei\u00dft es, die Stadtr\u00e4tin arbeite \u201eweiterhin intensiv daran, langfristige Perspektiven zu erm\u00f6glichen\u201c.<\/p>\n<p>Ob zum Beispiel 2027 die zwei Jahresf\u00f6rderung wieder ausgeschrieben wird \u2013 ist zumindest auf der aktuellen Website der MA7 nicht ablesbar.<\/p>\n<p>Die Wiener Kulturlandschaft braucht aber <strong>mehr als Pressezitate und gute Absichten<\/strong>.<br \/>\nSie braucht <strong><em>klare, rechtlich abgesicherte Instrumente, die Planungssicherheit bieten<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p>\u00dcber Jahrzehnte wurde eine vielf\u00e4ltige k\u00fcnstlerische Infrastruktur aufgebaut.<br \/>\nSie leichtfertig aufs Spiel zu setzen, ist fahrl\u00e4ssig.<br \/>\n<em><strong>Zerst\u00f6rte Strukturen und Arbeitsverh\u00e4ltnisse lassen sich nicht im n\u00e4chsten Budgetjahr reparieren \u2013 sie brauchen Jahre, oft Jahrzehnte, um wieder aufzubauen<\/strong><\/em>.<\/p>\n<p>Ja jetzt um 11.27 Uhr wurde mir ihr Antrag \u00fcbermittelt \u2013 \u00a0der die #Konzeptf\u00f6rderung festschreibt.<br \/>\nEin Schlem k\u00f6nnte meinen, sie f\u00fchlen sich erwischt bei ihren Sparvorhaben, liebe #SP\u00d6\u00a0 KollegInnen. Ich freue mich, dass sie zumindest die Konzeptf\u00f6rderung jetzt verankern wollen \u2013 <strong><em>dennoch bleibt der Abbau aller anderen Mehrjahresf\u00f6rderungen bestehen<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Forderung der Gr\u00fcnen<\/strong><\/p>\n<p>Wir Gr\u00fcne ziehen daraus eine klare Konsequenz:<br \/>\nWir lehnen diese Novellierung der F\u00f6rder-Richtlinien ab, <strong><em>weil sie Mehrjahresf\u00f6rderungen zur Ausnahme machen, Prekarit\u00e4t verst\u00e4rken, B\u00fcrokratie erh\u00f6hen und der eigenen Kulturstrategie widersprechen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wir fordern:<\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Mehrj\u00e4hrige F\u00f6rderzusagen m\u00fcssen bleiben \u2013 und zwar als Regelfall, nicht als seltene Ausnahme.<\/strong><\/em><\/li>\n<li><em><strong>Gute Arbeitsbedingungen und Vertragssicherheit f\u00fcr Kulturarbeiter:innen, statt j\u00e4hrlicher Existenzangst.<\/strong><\/em><\/li>\n<li><em><strong>Rahmenbedingungen, die internationale Kooperationen und EU\u2011F\u00f6rderungen erleichtern, statt sie zu blockieren.<\/strong><\/em><\/li>\n<li><em><strong>Eine Kulturpolitik, die FAIR PAY nicht nur predigt, sondern mit langfristigen F\u00f6rderinstrumenten absichert<\/strong><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Kurz: Die \u201eKulturstadt Wien\u201c braucht verl\u00e4ssliche Finanzierung, keine Kulturpolitik per Pressemitteilung.<\/p>\n<p>Deshalb haben wir einen Antrag eingebracht mit der Aufforderung an die Stadtregierung, umgehend die notwendigen Schritte zu setzen, damit Kulturinstitutionen, freie Initiativen, Theater und Festivals weiterhin entsprechende F\u00f6rderinstrumente \u2013 insbesondere mehrj\u00e4hrige F\u00f6rderzusagen \u2013 zur Verf\u00fcgung haben, die mittel- und l\u00e4ngerfristige Planung erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Wir bitten Sie um breite Unterst\u00fctzung f\u00fcr diesen Antrag \u2013 im Interesse einer vielf\u00e4ltigen, lebendigen und sozial abgesicherten Kulturszene in Wien.<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Der Antrag der Gr\u00fcnen wurde vond en Regierungsfraktioneen SP\u00d6\/NEOS leider in der Sitzung abgelehnt &#8211; und ist deshalb leider nicht mehr in\u00a0 Verhandlung.<\/p>\n<div id=\"attachment_2426\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ANtrag-absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-1-.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2426\" class=\"size-large wp-image-2426\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ANtrag-absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-1--750x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"923\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ANtrag-absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-1--750x1024.jpg 750w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ANtrag-absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-1--220x300.jpg 220w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ANtrag-absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-1--768x1049.jpg 768w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ANtrag-absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-1--676x924.jpg 676w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/ANtrag-absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-1-.jpg 1076w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2426\" class=\"wp-caption-text\">Antrag Mehrjahresf\u00f6rderung erhalten 1<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2425\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-Absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-2-.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2425\" class=\"size-large wp-image-2425\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-Absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-2--750x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"923\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-Absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-2--750x1024.jpg 750w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-Absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-2--220x300.jpg 220w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-Absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-2--768x1049.jpg 768w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-Absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-2--676x924.jpg 676w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-Absicherung-der-Kulturfoerderung-Mehrjahresfoerderung-2-.jpg 1076w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2425\" class=\"wp-caption-text\">Antrag Mehrjahresf\u00f6rderung erhalten 2<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2424\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-ABsicherung-der-Wiener-Kulturfoerdreung-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2424\" class=\"size-large wp-image-2424\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-ABsicherung-der-Wiener-Kulturfoerdreung-3-839x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"825\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-ABsicherung-der-Wiener-Kulturfoerdreung-3-839x1024.jpg 839w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-ABsicherung-der-Wiener-Kulturfoerdreung-3-246x300.jpg 246w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-ABsicherung-der-Wiener-Kulturfoerdreung-3-768x938.jpg 768w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-ABsicherung-der-Wiener-Kulturfoerdreung-3-676x826.jpg 676w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Antrag-ABsicherung-der-Wiener-Kulturfoerdreung-3.jpg 1076w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2424\" class=\"wp-caption-text\">Antrag Mehrjahresf\u00f6rderung erhalten 3<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rede im Wiener Gemeinderat am 16. 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