{"id":2385,"date":"2026-05-05T19:14:44","date_gmt":"2026-05-05T17:14:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=2385"},"modified":"2026-05-06T01:34:22","modified_gmt":"2026-05-05T23:34:22","slug":"kulturausschuss-transparent-april26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/kulturausschuss-transparent-april26\/","title":{"rendered":"kulturausschuss.transparent &#8211; april26"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wo bleibt die Transparenz, liebe Frau Stadtr\u00e4tin? <\/strong><\/p>\n<p>Das Kulturbudget f\u00fcr 2026 ist im Wesentlichen verteilt. Es bleibt wenig Spielraum f\u00fcr neue, unerwartete Projekte, dh. die Anzahl an (neuen) F\u00f6rderakten ist \u00fcbersichtlich.<\/p>\n<p>Und selbst bei den F\u00f6rderakten, die vorhanden sind, wird ohne aktives Nachfragen, nicht \u00fcber das Mindestma\u00df hinaus berichtet.<\/p>\n<p><strong>Beispiel 1, Der Theaterverein und das Schauspielhaus und die Neubesetzung<\/strong><br \/>\nDer im Ausschuss befindliche Akt zum Theaterverein betrifft nur eine Zusatzzahlung, um den Kost\u00fcmfundus f\u00fcr die freie Szene, endlich, besser zug\u00e4nglich und damit attraktiv zu machen. So weit so unterst\u00fctzenswert.<\/p>\n<p>Irritierend dabei ist, dass im Zuge der Bearbeitung des Akts von seiten der Stadt nichts zu den aktuellen Ausschreibungen von 2 B\u00fchnen des Theatervereins angemerkt wurde. Die Stadt Wien hat noch im Dezember 2025 gleichzeitig 3 ihrer B\u00fchnen (<a href=\"https:\/\/www.dschungelwien.at\/\">Dschungel Wien<\/a> , <a href=\"https:\/\/theater-am-werk.at\">Theater am Werk<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.schauspielhaus.at\/\">Schauspielhaus<\/a> ) ausgeschrieben.<br \/>\nZwei H\u00e4user davon sind unter dem Dach des Theatervereins, das Schauspielhaus direkt der MA7 unterstellt.<br \/>\n<strong>Im Ausschuss gab es keinen (Kurz-)Bericht zum Stand der Ausschreibungen.<\/strong><\/p>\n<p>Alle 3 H\u00e4user arbeiten die erste Saison mit einem neuen Team. Nachdem es nirgends auff\u00e4lliges Missmanagement gegeben hat, stattdessen \u00d6ffnung der H\u00e4user zu der Stadt und gute Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen K\u00fcnstlerInnen und Initiativen, war davon auszugehen, dass die bestehenden Teams ihre begonnene Arbeit fortsetzen k\u00f6nnen, sprich f\u00fcr eine neue Periode verl\u00e4ngert werden.<br \/>\nIn zwei F\u00e4llen ist das Verfahren dann auch wie erwartet gelaufen und die aktuelle k\u00fcnstlerische Leitung wurden verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Irritation hat in der Szene, bei JournalistInnen und bei mir ausgel\u00f6st, dass man im 3. Fall &#8211; dem Schauspielhaus &#8211; pl\u00f6tzlich einen ganz neuen Plan verfolgt.<\/p>\n<p><strong>Ohne Ank\u00fcndigung im Kulturausschuss wird mit der Neuvergabe des Schauspielhauses auch die Struktur der freien Theaterh\u00e4user in der Stadt neu aufgestellt.<\/strong><br \/>\nStatt wie bisher 4 bzw. 5 Einzelh\u00e4user, soll der Theaterverein nunmehr 3 Einheiten und ein neu zusammen gestelltes Konglomerat aus <a href=\"https:\/\/teata.at\/\">TEATA<\/a> und Schauspielhaus Wien verwalten.<\/p>\n<p>Eventuelle ist es auch anders \u2013 und das neue Dach \u201eSCHAUSPIELHAUS\u201c f\u00fchrt dazu, dass das TEATA den Theaterverein in Zukunft verl\u00e4sst. Das wurde bei der PK noch nicht eindeutig kommuniziert.<\/p>\n<p><strong>Warum diese Strukturver\u00e4nderung?<\/strong><br \/>\n<strong>Was ist das langfristige (k\u00fcnstlerische) Ziel einer solchen Zusammenlegung, oder ist es gar haupts\u00e4chlich eine budget\u00e4re Notwendigkeit?<\/strong><br \/>\nWarum war die Zusammenlegung in der Ausschreibung f\u00fcr die K\u00fcnstlerische Leitung mit keinem Wort vorgeschlagen oder gefordert?<br \/>\nWas bringt diese Zusammenlegung der Szene, der Stadt, dem Publikum?<br \/>\nWie kann man sich die gemeinsame K\u00fcnstlerische Leitung vorstellen, die gleichzeitig jedem Haus auch ein eigens Profil geben will?<br \/>\nWie l\u00e4sst sich das Leiten von zwei H\u00e4usern gleichzeitig mit einer (vertraglich geforderten) 100% Anstellung im Schauspielhaus realisieren?<br \/>\nIst das langfristig eine de facto Aufl\u00f6sung des TEATA (in der Gumpendorferstra\u00dfe) als eigenst\u00e4ndige B\u00fchne?<\/p>\n<p><strong>Bei der <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000318930\/teata-direktorin-sara-ostertag-uebernimmt-auch-schauspielhaus-wien\">PK Ende April<\/a> konnten diese Fragen nicht gekl\u00e4rt werden. Im Ausschuss wurden sie nicht einmal gestreift.<\/strong><\/p>\n<p>Als Politikerin verstehe ich, dass man strukturelle Ver\u00e4nderung in der Theaterlandschaft Wiens initiieren will. Im Idealfall gelingt das in einem partizipativen Prozess mit den AkteurInnen. Das mindeste w\u00e4re Transparenz, dh. rechtzeitiges \u00f6ffentlich machen der Ver\u00e4nderungspl\u00e4ne.<\/p>\n<p><strong>Warum genau informiert die Stadtr\u00e4tin den Ausschuss nicht \u00fcber solche grundlegende Neuausrichtungen,<\/strong> die offenbar schon beschlossen waren, bevor der April-Ausschuss tagte.<\/p>\n<p>Wenn solch tiefgreifende Ver\u00e4nderungen so nonchalant daherkommen, dh. das aktuelle Leitungsteam nicht vorinformiert wird und alles \u00fcber eine kurzfristig einberufene PK kommuniziert wird, wirkt es leider weder wie langfristiger Plan zur innovativen Neuaufstellung der stadtnahen B\u00fchnen, noch wirkt die Vorgangsweise transparent.<\/p>\n<p>Was immer zu dieser Entscheidung gef\u00fchrt hat. <strong>Es bleibt ein schaler Nachgeschmack f\u00fcr alle Beteiligten<\/strong>. Besonders schal, wenn man bedenkt, wie die \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Jury des Ausschreibungsverfahrens zusammengesetzt ist:<br \/>\nW\u00e4hrend die Findungskommission 2022 aus 10 Expert_innen zusammengesetzt war, besteht die aktuelle Jury 2026 aus nur vier Personen. Zwei dieser vier entscheidenden Personen arbeiten im direkten Umfeld der Stadtr\u00e4tin und sind ihr de facto unterstellt, in ihrem B\u00fcro und in der MA7, die dritte ist ehemalige Kuratorin, und einer kommt \u201evon au\u00dfen\u201c, sprich aus Salzburg.<\/p>\n<p><strong>Eine so aufgestellte Jury wirkt wie vorgeschoben, um l\u00e4ngst beschlossene Umstrukturierungen zu legitimieren.<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<em>Es dr\u00e4ngt sich eine Frage auf, die der Szene sukzessive die Luft zum Atmen nimmt: N\u00e4mlich ob die ber\u00fcchtigte Parteibuchwirtschaft von den Interessen einer kleinen Kultur-Clique abgel\u00f6st wurde.<\/em>\u201c, gibt Fabian Burstein dazu <a href=\"https:\/\/kurier.at\/meinung\/gastkommentare\/teata-und-schauspielhaus-wien-neue-dachmarke-rahmenbedingungen-ostertag\/403156579\">im Kurier<\/a> zu bedenken.<\/p>\n<p><strong>Schade<\/strong> f\u00fcr die neue Leitung, die mit einem Klotz am Bein startet.<br \/>\n<strong>Schade<\/strong> f\u00fcr das aktuelle Team, das f\u00fcr seine Innovationen und \u00d6ffnung des Hauses nicht gew\u00fcrdigt wird,<br \/>\nund <strong>schade f\u00fcr die Stadtr\u00e4tin<\/strong>, dass eine Neuerung, die vielleicht spannendes Potential hat, durch so eine missgl\u00fcckte Umsetzung und Kommunikation zuerst mal gr\u00fcndlich in Misskredit ger\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Am Schluss bleiben nur Besch\u00e4digte \u00fcbrig.<\/strong><br \/>\nDie gesamte Wiener Szene ist zutiefst irritiert. Das zeigt sich nicht zuletzt in dem <a href=\"https:\/\/wien.orf.at\/stories\/3352949\/\">Protestbrief an die Stadtr\u00e4tin<\/a>, der am 5.Mai\u00a0 ver\u00f6ffentlicht wurde &#8211; mit bisher \u00fcber 500 Unterschriften.<br \/>\nUm mehr Klarheit in die Sache zu bringen &#8211; bringe ich am 6.Mai eine schriftliche Anfrage zu den Umst\u00e4nden der Neubesetzung ein.<\/p>\n<p>Die Beantwortung werde ich im Blog ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beispiel 2: Das Sommerkonzert der Philharmoniker &#8211; wieder ohne Frauen:<\/strong><br \/>\nEbenso au\u00dferhalb des Ausschusses kommuniziert: die Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Sommerkonzert Philharmoniker. Auch hier erfahren die Ausschussmitglieder aus den Medien, dass die Stadt nach erster Ablehnung und einiger Interventionen, nun offenbar doch eine Finanzierung gefunden hat &#8211; 100.000 \u20ac\u00a0 ist die aktuelle Info: die kommen aus dem Finanzausschuss, nicht aus dem Kulturbudget.<br \/>\nAuch heuer ist es <em><strong>offenbar nicht gelungen eine Dirigentin f\u00fcr die Philharmoniker<\/strong> <\/em>zu finden, mit Bryn Terfel gibt es auch <em><strong>nur einen m\u00e4nnlichen Solisten<\/strong><\/em>, und unter den insgesamt 11 <a href=\"https:\/\/www.wienerphilharmoniker.at\/de\/konzerte\/sommernachtskonzert-2026\/10939\/\">St\u00fccken am Programm<\/a> findet sich auch 2026 nur eins von einer Komponistin, n\u00e4mlich von Florence Price.<br \/>\n<strong>Damit wird der Gender Gap in der Spitzenmusik weitergeschrieben<\/strong>, <strong>auch bei \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Events<\/strong>. Das haben <a href=\"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/das-problem-der-philharmoniker-ist-die-gleichstellung\/\">wir immer kritisiert<\/a>.<\/p>\n<p>Es gibt auch was Positives zu berichten: <strong>wir haben einige neue Stra\u00dfen nach verdienstvollen Frauen benennen k\u00f6nnen<\/strong> &#8211; Details bei den Akten weiter unten.<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 1<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften f\u00fcr Wien-bezogene Forschungsprojekte und ein DOC-Stipendium in der H\u00f6he von EUR 250.000 wird gem\u00e4\u00df der F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2026 gegeben.<\/p>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p><strong>Post Nr. 2<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderungen an die nachfolgend genannten F\u00f6rderwerber*innen f\u00fcr Curated by 2026: Love in der H\u00f6he von insgesamt EUR 266.000 werden gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"35\"><strong>Nr.<\/strong><\/td>\n<td width=\"371\"><strong>F\u00f6rdernehmer*in<\/strong><\/td>\n<td width=\"151\"><strong>F\u00f6rderung in EUR<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35\">1<\/td>\n<td width=\"371\">Curated by, Galerienfestival internationaler Kurator*innen, Wien<\/td>\n<td width=\"151\">216.000<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35\">2<\/td>\n<td width=\"371\">treat xD GmbH<\/td>\n<td width=\"151\">50.000<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td width=\"371\"><strong>Summe<\/strong><\/td>\n<td width=\"151\"><strong>266.000<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bedeckung ist im Voranschlag 2026 gegeben.<\/p>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 3<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr die F\u00f6rderung an Frauen*Stadt. Institut zur wissenschaftlichen Erforschung und Vermittlung von Frauenstadtgeschichte und Geschlechterverh\u00e4ltnissen in Wien f\u00fcr das Jahresprogramm wird im Voranschlag 2026 eine erste \u00dcberschreitung in H\u00f6he von EUR 30.000 genehmigt, die mit EUR 30.000 zu decken ist.<\/li>\n<li>Die F\u00f6rderung an Frauen*Stadt. Institut zur wissenschaftlichen Erforschung und Vermittlung von Frauenstadtgeschichte und Geschlechterverh\u00e4ltnissen in Wien f\u00fcr das Jahresprogramm in der H\u00f6he von EUR 60.000 wird gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist vorbehaltlich der Genehmigung des Punktes A. im Voranschlag 2026 gegeben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<br \/>\n<em>SP\u00d6\/NEOS, GR\u00dc, \u00d6VP daf\u00fcr<br \/>\nFP\u00d6 dagegen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 4<\/strong><\/p>\n<p>Die Parkanlage Hermann-Gmeiner-Park\u00a0 in 1010 Wien wird in \u201eB\u00f6rsepark\u201c (nach der vor 1992 urspr\u00fcnglich gebr\u00e4uchlichen Bezeichnung) umbenannt.<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 5<\/strong><\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che in 1100 Wien, im Bereich Quellenstra\u00dfe 154, wird nach<br \/>\nIrma Teirich (Irma Teirich, geb. Marie Helene Eleonora Sue\u00df; geb. 11. November 1859 in Sechshaus, gest. 10. August 1932 in Wien; Vereinsfunktion\u00e4rin, Vizepr\u00e4sidentin des Wiener Hausfrauenvereins, Vorstands\u00admitglied des Vereins Lucina (Verein zur Begr\u00fcndung und Erhaltung von W\u00f6chnerinnen-Asylen und zur Heranbildung von Wochenpflegerinnen), Verdienste um die Er\u00f6ffnung des Kaiserin-Elisabeth-W\u00f6chnerinnenheims in der Kn\u00f6llgasse im 10. Bezirk) in \u201eIrma-Teirich-Gasse\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 6<\/strong><\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che in 1190 Wien, Teilabschnitt Unterer Schreiberweg, zwischen Kahlenberger Stra\u00dfe und Unterer Schreiberweg 10, wird nach Karlheinz Hackl (Kammerschauspieler Univ.-Prof. Mag. Karlheinz Hackl; geb. 16. Mai 1949 in Wien, gest. 1. Juni 2014 in Wien; Schauspieler) in \u201eKarlheinz-Hackl-Weg\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 7<\/strong><\/p>\n<p>Die Parkanlage in 1220 Wien, im Bereich Seestadt Aspern, wird nach Brigitte Kowanz (Brigitte Kowanz; geb. 13. April 1957 in Wien, gest. 28. J\u00e4nner 2022 in Wien; Installationsk\u00fcnstlerin) in \u201eBrigitte-Kowanz-Park\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 8<\/strong><\/p>\n<p>Die Parkanlage) in 1220 Wien, im Bereich zwischen Antonia-Weiss-Weg und An der Neurisse, wird nach Gerd Kaminski (Hofrat Prof. Dr. iur. Gerd Kaminski; geb. 14. Dezember 1942 in Wien, gest. 7. August 2022 in Wien; Rechtswissenschaftler, Sinologe. Er hat ma\u00dfgebliche Aktivit\u00e4ten zum Verst\u00e4ndnis Chinas in \u00d6sterreich geleistet.) in \u201eGerd-Kaminski-Park\u201c benannt.<br \/>\n<em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 9<\/strong><\/p>\n<p>Die Parkanlage in 1220 Wien, im Bereich Seestadt Aspern, wird nach Jenny Korb (Eugenia Josephina Veronika Theresia \u201eJenny\u201c Korb; geb. 30. Oktober 1869 in Wien,<br \/>\ngest. 4. November 1937 in Wien; Operns\u00e4ngerin (hochdramatischer Sopran), Gesangsp\u00e4dagogin) in \u201eJenny-Korb-Gasse\u201c benannt.<br \/>\n<em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 10<\/strong><\/p>\n<p>Die Schreibweise der Verkehrsfl\u00e4che in 1220 Wien, Platz-der-Vereinten-Nationen, wird auf \u201ePlatz der Vereinten Nationen\u201c berichtigt.<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 11<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung an den Verein zur F\u00f6rderung des digitalen Humanismus f\u00fcr die DigHum Konferenz 2026 in der H\u00f6he von EUR 200.000 wird gem\u00e4\u00df der F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2026 gegeben.<\/p>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<\/p>\n<p><em>Einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p><strong>Post Nr. 12<\/strong><\/p>\n<p>Der Magistrat, vertreten durch die Magistratsabteilung 7, wird erm\u00e4chtigt, das F\u00f6rderprogramm Rahmenbetrag Darstellende Kunst gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 mit einem Rahmenbetrag von EUR 2.000.000 durchzuf\u00fchren und zu diesem Zweck mit den in Betracht kommenden F\u00f6rderwerber*innen F\u00f6rdervertr\u00e4ge \u00fcber F\u00f6rderungen in der H\u00f6he von h\u00f6chstens je EUR 70.000 bei Institutionen und h\u00f6chstens je EUR 30.000 bei nat\u00fcrlichen Personen abzuschlie\u00dfen. F\u00fcr die Bedeckung des Rahmenbetrages ist von der Magistratsabteilung 7 im Rahmen des Globalbudgets im Voranschlag 2027 Vorsorge zu treffen.<\/p>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<\/p>\n<p><em>SP\u00d6\/NEOS, GR\u00dc daf\u00fcr<br \/>\n\u00d6VP, FP\u00d6 dagegen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 13<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung an den Theaterverein Wien f\u00fcr die Jahrest\u00e4tigkeit wird mit einer Erh\u00f6hung des bereits genehmigten Betrages von urspr\u00fcnglich EUR 260.000 um EUR 59.000 auf sohin insgesamt EUR 319.000 gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2026 gegeben.<\/p>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<br \/>\n<em>SP\u00d6\/NEOS, GR\u00dc daf\u00fcr<br \/>\n\u00d6VP, FP\u00d6 dagegen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 14<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>F\u00fcr die F\u00f6rderung an CALLE LIBRE &#8211; Verein zur F\u00f6rderung von Kunst, Kultur &amp; Musik f\u00fcr die Bemalung des APA Tower durch Okuda San Miguel wird im Voranschlag 2026 eine zweite \u00dcberschreitung in H\u00f6he von EUR 42.000 genehmigt, die in Minderauszahlungen mit EUR 42.000 zu decken ist.<\/li>\n<li>Die F\u00f6rderung an CALLE LIBRE &#8211; Verein zur F\u00f6rderung von Kunst, Kultur &amp; Musik f\u00fcr die Bemalung des APA Tower durch Okuda San Miguel in der H\u00f6he von EUR 42.000,00 wird gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist vorbehaltlich der Genehmigung des Punktes A. im Voranschlag 2026 gegeben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<br \/>\n<em>SP\u00d6\/NEOS, GR\u00dc daf\u00fcr<br \/>\n\u00d6VP, FP\u00d6 dagegen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Nr. 15<\/strong><\/p>\n<ol start=\"750\">\n<li>F\u00fcr die F\u00f6rderung an das Architekturzentrum Wien f\u00fcr die Jahrest\u00e4tigkeit 2026 in Form einer zweiten Rate wird im Voranschlag 2026 eine erste \u00dcberschreitung in H\u00f6he von EUR 750.000 genehmigt, die in Verst\u00e4rkungsmitteln mit EUR 750.000 zu decken ist.<\/li>\n<li>Die F\u00f6rderung an das Architekturzentrum Wien f\u00fcr die Jahrest\u00e4tigkeit 2026 in Form einer zweiten Rate in der H\u00f6he von EUR 750.000 wird gem\u00e4\u00df der F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 Die F\u00f6rderung, die sich aus der ersten Rate, genehmigt mit Beschluss vom 18.12.2025und der gegenst\u00e4ndlichen zweiten Rate zusammensetzt, bel\u00e4uft sich somit auf insgesamt EUR 1.650.000. Die Bedeckung ist vorbehaltlich der Genehmigung des Punktes A. im Voranschlag 2026 gegeben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>(Weiter an: Stadtsenat und Gemeinderat)<\/p>\n<p>Musste wegen eines Formalfehlers abgesetzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo bleibt die Transparenz, liebe Frau Stadtr\u00e4tin? Das Kulturbudget f\u00fcr 2026 ist im Wesentlichen verteilt. Es bleibt wenig Spielraum f\u00fcr neue, unerwartete Projekte, dh. die Anzahl an (neuen) F\u00f6rderakten ist \u00fcbersichtlich. Und selbst bei den F\u00f6rderakten, die vorhanden sind, wird ohne aktives Nachfragen, nicht \u00fcber das Mindestma\u00df hinaus berichtet. 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