{"id":2306,"date":"2026-01-30T13:39:41","date_gmt":"2026-01-30T12:39:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=2306"},"modified":"2026-02-18T18:14:52","modified_gmt":"2026-02-18T17:14:52","slug":"kulturempfang-2026-kultur-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/kulturempfang-2026-kultur-unter-druck\/","title":{"rendered":"Kulturempfang 2026 &#8211; Herzliche Einladung"},"content":{"rendered":"<h1>Kultur unter Druck.<\/h1>\n<h1>Strategien der Selbstbehauptung in Zeiten des Rechtsrucks<\/h1>\n<p>19.2.2026 ab 16:00<br \/>\nWappensaal des Wiener Rathauses<\/p>\n<p>Der Eintritt ist frei,<br \/>\naus organisatorischen Gr\u00fcnden ist eine Anmeldung notwenidg &#8211; bitte dem LINK folgen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/mailchi.mp\/gruene\/kultur-unter-druck\">https:\/\/mailchi.mp\/gruene\/kultur-unter-druck<\/a><\/p>\n<p>#Kunst bewegt das gesamte Spektrum der Politiklandschaft \u2013 sie wird genutzt und gef\u00fcrchtet. Es regt auf, wer im kulturellen Diskurs eine Stimme bekommt und wer \u00fcbersehen wird. Das zeigt sich in emotional gef\u00fchrten \u00f6ffentlichen Debatten um #Auftrittsverbote von Musiker:innen und Intellektuellen. In #Polemiken f\u00fcr Absetzungen von Intendant:innen oder wenn K\u00fcnstler:innen wegen \u00fcbler Nachrede verklagt werden. Ob und welche #Denkm\u00e4ler aufgestellt oder abmontiert und werden sollen, ist ein Politikum.<\/p>\n<p><em><strong>Kurz: Kunst und Politik stehen in einem engem Verh\u00e4ltnis.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Was also ver\u00e4ndert sich, wenn sich was ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Wir laden zu einem partizipativen und diskursiven Nachmittag mit Expert:innen aus dem In- und Ausland.<\/p>\n<p><strong>PROGRAMM<\/strong><\/p>\n<p>Begr\u00fc\u00dfung &amp; Er\u00f6ffnung durch <a href=\"https:\/\/wien.gruene.at\/judith-puehringer\/\">Judith P\u00fchringer<\/a> (Gr\u00fcne Stadtr\u00e4tin) &amp; Ursula Berner (Gr\u00fcne Kultursprecherin)<\/p>\n<p>Keynote 1: Ungarische Kulturpolitik unter Viktor Orban<br \/>\nvon <a href=\"https:\/\/libmod.de\/author\/magdalena-marsovszky\/\">Magdalena Marsovszky<\/a><\/p>\n<p>Keynote 2: Die steirische Kulturlandschaft unter Blau-Schwarz<br \/>\nvon <a href=\"https:\/\/unirat.uni-graz.at\/de\/mitglieder\/heidrun-primas\/\">Heidrun Primas<\/a><\/p>\n<p>PAUSE<\/p>\n<p>Podiumsdiskussion \u201cStrategien zum Erhalt demokratischer Kulturr\u00e4ume\u201d<br \/>\nmit<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutscheakademie.de\/de\/akademie\/mitglieder\/michal-hvorecky\"><strong>Michal Hvoreck\u00fd<\/strong><\/a> (slowakischer Schriftsteller und Journalist)<br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/derkuseng.at\/\">Kian Kaiser<\/a><\/strong> alias der Kuseng (Kabarettist)<br \/>\n<strong>Magdalena Marsovszky<\/strong> (Sozialwissenschaftlerin, Kunsthistorikerin, Kulturwissenschaftlerin und Expertin f\u00fcr ungar. Kulturpolitik)<br \/>\n<strong>Heidrun Primas<\/strong> (Kulturredakteurin und freie Beraterin sowie Sprecherin des Kulturbeirates der Stadt Graz)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kuenstlerhaus.at\/kuenstlerhaus\/album\/tanja-prusnik\/\"><strong>Tanja Pru\u0161nik<\/strong><\/a> (Pr\u00e4sidentin des K\u00fcnstlerhauses, bildende K\u00fcnstlerin, Kuratorin und Architektin)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dighum.wien\/speaker\/christoph-thun-hohenstein\/\"><strong>Christoph Thun-Hohenstein<\/strong> <\/a>(Jurist, Diplomat, Kulturmanager und Ex-Kulturbeauftragter im Au\u00dfenministerium)<\/p>\n<p>Moderation: <a href=\"https:\/\/vansista.com\/\"><strong>Vanessa Spanbauer<\/strong><\/a> (Historikerin, Journalistin, Kuratorin)<\/p>\n<p>Es wird eine \u00d6GS-Dolmetschung der Veranstaltung geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kurzbiografien der Expert:innen<\/p>\n<p><strong>Michal Hvoreck\u00fd<\/strong><\/p>\n<p>Autor, \u00dcbersetzer und Kulturarbeiter, lebt in Bratislava und schreibt B\u00fccher f\u00fcr Erwachsene und auch f\u00fcr Kinder. Auf Deutsch erschienen bereits drei seiner Romane, eine Novelle und das Kinderbuch \u201eDonau \u2013 ein magischer Fluss\u201c. Hvorecky verfasst regelm\u00e4\u00dfig Beitr\u00e4ge f\u00fcr zahlreiche Zeitschriften wie Falter oder F.A.Z. In seiner Heimat engagiert er sich f\u00fcr den Schutz der Pressefreiheit und gegen antidemokratische Entwicklungen und auch in der Lesef\u00f6rderung. Im M\u00e4rz 2026 erscheint sein pers\u00f6nliches politisches Sachbuch &#8222;Dissident&#8220; (Tropen Verlag, Klett-Cotta)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kian Kaiser alias der Kuseng<\/strong><\/p>\n<p>wurde in Teheran geboren, konnte aber keine tiefere Bindung zur Stadt aufbauen, denn seine Eltern flohen mit ihm im S\u00e4uglingsalter nach \u00d6sterreich. Die ersten Jahre verbrachte er in einem Fl\u00fcchtlingsheim in Timelkam (O\u00d6), wo Postkartenidylle auf Asylgesetz trifft. Aufgewachsen ist er in Linz, mittlerweile lebt er in Wien. Im Oktober 2023 stand er erstmals mit 34 Jahren auf einer richtigen Comedyb\u00fchne: Bei PCCC*, wo er einen selbstgeschriebenen 15-Minuten-Text performte. Der Kuseng schreibt f\u00fcr Magazine, moderiert Veranstaltungen, nimmt an Diskussionsrunden teilt und erinnert sich gerne an eine Zeit, in der alternativ noch nicht rechtsextrem hie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Magdalena Marsovszky <\/strong><\/p>\n<p>Magdalena Marsovsky ist geb\u00fcrtig aus Ungarn, promovierte Sozialwissenschaftlerin, Kunsthistorikerin, Kulturwissenschaftlerin, freie Autorin, Mitglied des Graduiertenkollegs \u201cAutorit\u00e4re Entwicklungen, extrem rechte Diskurse und demokratische Resonanzen\u201d an der Humanwissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln; des \u201cVilligster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.\u201d und der \u201cGesellschaft f\u00fcr Antiziganismusforschung\u201d. Forschungsschwerpunkte sind ethnoreligio\u0308se Traditionen, vo\u0308lkisch-esoterische Metaphysik, raciale und antisemitische Harmonievorstellungen, Kultur und Kulturpolitik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Heidrun Primas<\/strong><\/p>\n<p>Heidrun Primas sieht Kulturarbeit als Friedenarbeit. Sie ist Architektin, Kulturarbeiterin und in der k\u00fcnstlerischen Forschung im \u00f6ffentlichen Raum t\u00e4tig.\u00a0 Primas lehrte an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Architektur und engagiert sich seit vielen Jahren in zentralen kulturpolitischen und zivilgesellschaftlichen Funktionen. Von 2010 bis 2024 war sie Vorstandsmitglied des Hauses der Architektur Graz, von 2011 bis 2021 leitete sie den Grazer K\u00fcnstler:innenverein Forum Stadtpark. Von 2018 bis Februar 2024 fungierte sie als Sprecherin des Grazer Kulturbeirats. Seit 2018 ist sie Vorstandsmitglied des transkulturellen Vereins OMEGA, seit 2024 MEGA, und seit 2020 Mitbegr\u00fcnderin und Obfrau des Vereins Fl\u00fcchtlingshilfe\/refugee assistance \u2013 Doro Blancke. Von April 2021 bis M\u00e4rz 2025 war sie an Konzeption, Mitgestaltung und Komoderation der Kulturstrategie 2030 des Landes Steiermark beteiligt. Seit M\u00e4rz 2023 ist sie Mitglied des Universit\u00e4tsrats der Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz. F\u00fcr ihr Wirken wurde sie unter anderem mit dem Hanns-Koren-Kulturpreis des Landes Steiermark (2019) sowie \u2013 gemeinsam mit den Kolleg:innen von Wochenende f\u00fcr Moria Graz \u2013 mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Graz (2021) ausgezeichnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tanja Pru\u0161nik<\/strong>,<\/p>\n<p>geboren in Wolfsberg\/K\u00e4rnten, ist freischaffende Architektin und K\u00fcnstlerin. Sie studierte Architektur an der TU Wien und absolvierte zus\u00e4tzliche k\u00fcnstlerische Ausbildungen unter anderem bei Roland Goeschl, Karin Pluhar, Josef Dabernig und Franti\u0161ek Les\u00e1k. Pru\u0161nik lebt und arbeitet in Wien, K\u00e4rnten und Slowenien. Ihre Arbeiten wurden in \u00fcber 200 nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen pr\u00e4sentiert; zudem ist sie in internationalen Jurys, bei Symposien sowie in kuratorischen Kontexten t\u00e4tig. Ihre Arbeits- und Ausstellungst\u00e4tigkeiten f\u00fchrten sie unter anderem nach \u00d6sterreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Italien, Japan, Korea und Island. Seit 2019 ist sie erste Pr\u00e4sidentin der Gesellschaft bildender K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler \u00d6sterreichs, K\u00fcnstlerhaus Wien, und Ersatzmitglied im K\u00e4rntner Kulturgremium. F\u00fcr ihr k\u00fcnstlerisches und gesellschaftspolitisches Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, darunter der Menschenrechtspreis des Landes K\u00e4rnten (2019) f\u00fcr das Projekt DEN BLICK \u00d6FFNEN(gemeinsam mit Ina Loitzl), das Gro\u00dfe Ehrenzeichen des Landes K\u00e4rnten (2022) sowie das Goldene Ehrenzeichen f\u00fcr Wissenschaft und Kunst der Republik \u00d6sterreich (2025).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Christoph Thun-Hohenstein<\/strong><\/p>\n<p>ist Jurist, Kulturmanager, Kurator und Autor sowie K\u00fcnstlerischer Leiter der von ihm 2025 initiierten Zukunftsplattform ReGenerativa. Von 1999 bis 2007 war er Direktor des Austrian Cultural Forum New York. Von 2022 bis 2025 leitete er die Sektion f\u00fcr Internationale Kulturangelegenheiten im \u00f6sterreichischen Au\u00dfenministerium. Weiters war er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von departure, der Kreativagentur der Stadt Wien. Zehn Jahre lang leitete er das MAK \u2013 \u00d6sterreichisches Museum f\u00fcr angewandte Kunst \/ Gegenwartskunst als Generaldirektor und wissenschaftlicher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Er gr\u00fcndete die Vienna Biennale for Change, die er auch von 2014 bis 2022 leitete. Ferner initiierte er die Klima Biennale Wien und ist Vorsitzender des Advisory Board dieser Biennale. 2024 ver\u00f6ffentlichte Thun-Hohenstein das Impulsbuch \u201eKlimaresonanz. Unsere Lebens- und Wirtschaftskultur neu gestalten\u201c (Spector Books). Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind die W\u00fcrde der Natur und intelligenter \u201eMaschinenwesen\u201c, die Gestaltung einer tech-offenen Naturmoderne, ganzheitliche Regeneration sowie regenerative Kunst im anbrechenden Zeitalter K\u00fcnstlicher Superintelligenz. Im M\u00e4rz 2026 erscheint sein neues Buch, das spekulative Sachbuch \u201eZukunftsmutig\u201c (Kremayr &amp; Scheriau).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vanessa Spanbauer<\/strong><\/p>\n<p>Vanessa Spanbauer ist freie Journalistin, Kuratorin und Historikerin aus Wien. Sie studierte Geschichte (BA) sowie den interdisziplin\u00e4ren Masterstudiengang Zeitgeschichte und Medien an der Universit\u00e4t Wien. Seit \u00fcber zw\u00f6lf Jahren arbeitet sie im Medien- und Kulturbereich. Ihre journalistischen Beitr\u00e4ge erscheinen unter anderem in taz, BIBER, ORF, gotv, Vice\/Noisey, enemy.at und http:\/\/derStandard.at . Spanbauer war Chefredakteurin des Magazins fresh \u2013 Black Austrian Lifestyle, Redaktionsmitglied des feministischen Magazins an.schl\u00e4ge und Kolumnistin beim Kurier (2022). 2018 leitete sie das Projekt Blackening Vienna, das sich mit der Pr\u00e4senz von Menschen mit afrikanischen Wurzeln in Wien seit 1918 auseinandersetzt. Von 2020 bis 2022 forschte sie zu kolonialen Objekten in \u00f6sterreichischen Bundesmuseen f\u00fcr das Technische Museum Wien. Gemeinsam mit Johanna Zechner und Niko Wahl kuratierte sie die Ausstellung Jetzt im Recht! Wege zur Gleichbehandlung im Wiener Volkskundemuseum (2021\/22). Aktuell kuratiert sie Ausstellungen f\u00fcr das Wien Museum und das J\u00fcdische Museum Wien. Im Projekt Advancing Equality Within The Austrian School System (AEWTASS) ist sie f\u00fcr medienbezogene Workshops verantwortlich. F\u00fcr ihre Arbeit wurde sie mit dem \u00d6sterreichischen Zeitschriftenpreis (2016) sowie dem Ari-Rath-Preis f\u00fcr kritischen Journalismus (2022) ausgezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kultur unter Druck. 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