{"id":2105,"date":"2025-04-22T15:04:19","date_gmt":"2025-04-22T13:04:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=2105"},"modified":"2025-04-22T16:33:42","modified_gmt":"2025-04-22T14:33:42","slug":"kulturausschuss-transparent-april-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/kulturausschuss-transparent-april-2025\/","title":{"rendered":"kulturausschuss.transparent &#8211; april 2025"},"content":{"rendered":"<p>Je n\u00e4her die Wahl r\u00fcckt, desto k\u00fcrzer werden die Kultur-Aussch\u00fcsse.<br \/>\nStra\u00dfenbenennungen und die Philharmoniker pr\u00e4gten die Debatte in diesem Ausschuss.\u00a0 In beiden F\u00e4llen ging es nicht zuletzt um das <strong>Sichtbarmachen von #Frauen<\/strong>:<\/p>\n<p>Diesmal gab es 16 Akten, wovon <strong>9 Verkehrsfl\u00e4chenbenennungen<\/strong> waren &#8211; deshalb starte ich damit:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Renee-Duermayer_Bild-DOeW.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2111\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Renee-Duermayer_Bild-DOeW.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Renee-Duermayer_Bild-DOeW.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Renee-Duermayer_Bild-DOeW-220x300.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nachdem diese Akten schon zuvor in den Bezirksparlamenten und danach im Unterausschuss f\u00fcr Verkehrsfl\u00e4chenbenennung diskutiert wurden, sind die meist einstimmig. Einen Ausrei\u00dfer gabs: die FP\u00d6 stimmte gegen die Bennungen einer Stra\u00dfe nach <a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Ren%C3%A9e_D%C3%BCrmayer\">Ren\u00e9e D\u00fcrmayer<\/a>,\u00a0vermutlich, weil sie ausgewiesene Kommunistin war.<\/p>\n<p>Bemerkenswert an diesen Benennungen war vor allem, dass die Stadt entschieden hat im neu-entstehenden Nordwestbahnviertel eine Reihe von Stra\u00dfen nach politisch aktiven Frauen zu benennen, zB. <a href=\"https:\/\/www.brainin.at\/lotte\/\">Lotte Brainin<\/a>. Diese Entscheidung beruht nicht zuletzt auf <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20250318_OTS0053\/gruene-wienberner-kittl-kein-gemeindebau-fuer-frauen-ihnen-bleibt-die-strasse\">gro\u00dfen Druck und Antr\u00e4ge der Gr\u00fcnen aus Brigittenau<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Lotte-Brainin-interview1999.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2113 alignright\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Lotte-Brainin-interview1999.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Lotte-Brainin-interview1999.jpg 700w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Lotte-Brainin-interview1999-300x170.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Lotte-Brainin-interview1999-676x383.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a>Es zeigt sich immer wieder: Das Verankern von Namen im \u00f6ffentlichen Raum und damit im kollektiven Ged\u00e4chtnis geht nicht von selbst, es braucht immer engagierte Menschen, die sich f\u00fcr die Erinnerung an eine Person einsetzen! \u00a0<strong>Es ist eine politische Entscheidung wer erinnert und genannt wird!<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Frauen war so ein Lobbyismus in den vergangenen Jahrzehnten leider oft nicht stark genug \u2013 das \u00e4ndert sich jetzt!<\/p>\n<p>Und dann zum <strong>Sommernachtskonzert der <a href=\"https:\/\/www.wienerphilharmoniker.at\/de\/\">#Wiener Philharmoniker<\/a>:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/philharmoniker_Sommernachtskonzert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2112\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/philharmoniker_Sommernachtskonzert.jpg\" alt=\"\" width=\"928\" height=\"623\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/philharmoniker_Sommernachtskonzert.jpg 928w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/philharmoniker_Sommernachtskonzert-300x201.jpg 300w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/philharmoniker_Sommernachtskonzert-768x516.jpg 768w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/philharmoniker_Sommernachtskonzert-676x454.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 928px) 100vw, 928px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Keine Frage \u2013 es ist ein ehrenvolles Anliegen hochqualitative klassische Musik einem breiten Publikum gratis anzubieten \u2013 noch dazu im historischen Garten des Schlosses Sch\u00f6nbrunn.<\/p>\n<p>Und trotzdem hat diese Sommernachtskonzert einen schalen Beigeschmack. Was gratis klingt kostet die Wiener*innen in Wirklichkeit 250.000 \u20ac Steuergeld. Vom Bund kommen nochmal ca. 230.000 \u20ac dazu.<\/p>\n<p><strong>GRATIS ist also relativ \u2013 es handelt sich definitiv nicht um ein Geschenk an die Stadt!<\/strong><\/p>\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber: Das Konzert inkl. der Organisation und Fernsehgeb\u00fchren kostet an die 2 Mio. laut Ausschussakt! Neben der \u00f6ffentlichen Hand finanzieren auch Sponsoren das Event.<\/p>\n<p><strong>Wenn aber F\u00f6rdergelder flie\u00dfen \u2013 dann sollten auch die Kriterien f\u00fcr Kulturf\u00f6rderungen eingehalten werden:<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst w\u00e4re es notwendig <strong>f\u00fcr einen Antrag auch Details zum Programm<\/strong> vorzulegen, also wer dirigiert, wer sind die Solist*innen und was steht am Programm.<br \/>\nBei Antragsstellung lag das Programm nicht vor und bis heute findet es sich nicht auf der <a href=\"https:\/\/www.wienerphilharmoniker.at\/de\/konzerte\/sommernachtskonzert-2025\/10673\/\">Webseite der Philharmoniker<\/a> ! Kein anderer Verein bekommt ohne genaue Angaben f\u00fcr 250.000 \u20ac!<\/p>\n<p>Und dann geht es <strong>um Gleichstellung \u2013 die in den F\u00f6rderbedingungen der Stadt Wien verankert ist<\/strong>.<\/p>\n<p>7 F\u00f6rderbedingungen\u00a0 Pkt 9 der <a href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/kultur\/abteilung\/foerderungen\/richtlinie-musik.html\">F\u00f6rderbedingungen der Stadt Wien<\/a> sagt:<br \/>\n<em>Die F\u00f6rdernehmenden m\u00fcssen das Verbot der Diskriminierung (\u00a7 2) und Benachteiligung (\u00a7 4 Abs 3) beachten und im F\u00f6rderantrag die Haftungs\u00fcbernahme gem\u00e4\u00df \u00a7 9 Abs 1 des Wiener Antidiskriminierungsgesetzes, LGBl f\u00fcr Wien, Nr. 35\/2004 idgF, erkl\u00e4ren.<br \/>\n(Weitere Ausz\u00fcge aus den F\u00f6rderrichtlinien, finden sich am Ende des Beitrags.)<\/em><\/p>\n<p>Und hier wird es interessant: Es ist \u00f6ffentlich bekannt und schon mehrmals diskutiert, dass innerhalb die <strong>Wiener<\/strong> <strong>Philharmoniker ein <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000142777971\/klassische-musikszene-in-der-kritik-wegen-gender-gap\">massiver gendergap<\/a> besteht<\/strong>! Im Fall des Sommernachtskonzerts zeigt sich das besonders eklatant:<\/p>\n<p>In dem seit 2004 j\u00e4hrlich stattfindenden Konzert wurde bisher <strong>1x (im Jahr 2023) ein Musikst\u00fcck EINER Komponistin aufgef\u00fchrt<\/strong>. Ein \u201eFrauenst\u00fcck\u201c in 20 Jahren!<br \/>\nEs gab <strong>KEIN EINZIGES MAL eine weibliche Dirigentin<\/strong> beim Sommernachtskonzert in Wien und nur 4 Programme pr\u00e4sentierten Solistinnen \u2013 einmal ein Schwesternpaar. Daher kommen wir auf <strong>5 Solistinnen in 20 Jahren<\/strong>!<\/p>\n<p>Dieses Ungleichgewicht entspricht NICHT den Wiener F\u00f6rderkriterien!<br \/>\nWenn ein privater Verein entscheidet, wer die Musik pr\u00e4sentiert, und keine \u00f6ffentlichen F\u00f6rderungen dabei sind, ist er v\u00f6llig frei.<\/p>\n<p><strong>Wenn aber \u00f6ffentliche Gelder vergeben werden, m\u00fcssen die Gremien darauf achten, dass alle F\u00f6rderrichtlinien eingehalten werden<\/strong>. Es geht sicher zu stellen, dass alle Bev\u00f6lkerungsgruppen m\u00f6glichst in gleichem Ma\u00dfe von gemeinsamen (Steuer-)Geld profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Im Fall der Philharmoniker profitieren seit Jahrzehnten Frauen deutlich weniger von den F\u00f6rderungen als M\u00e4nner.<\/strong> Das entspricht nicht den Wiener F\u00f6rderkriterien \u2013 deshalb haben wir gegen diese F\u00f6rderung gestimmt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus stimmte die #FP\u00d6 erwartbar gegen die F\u00f6rderung von \u201e<a href=\"https:\/\/thishumanworld.com\/de\/\">This human World<\/a>\u201c-Filmfestival und gegen die F\u00f6rderung des <a href=\"https:\/\/queertactics.at\/\">Verein zur F\u00f6rderung queer_feministischer Perspektiven in Wissenschaft und Kunst<\/a>.<br \/>\nHier geht es nicht nur um Symbolpolitik. Die FP\u00d6 zeigt deutlich wof\u00fcr sie steht und was sie alles abdrehen will, sollte sie an die Schalthebel kommen.<\/p>\n<p>Weitere Details bei den einzelnen Akten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 1<\/p>\n<p>Die Parkanlage (SCD 22082) in 1050 Wien, im <strong>Bereich Rechte Wienzeile 2B<\/strong>, wird nach Barbara Prammer (Mag.a rer. soc. oec. Barbara Prammer, geb. Thaller; geb. 11. J\u00e4nner 1954 Ottnang am Hausruck (Ober\u00f6sterreich), gest. 2. August 2014 Wien; Politikerin, war als erste Frau Pr\u00e4sidentin des Nationalrats) in \u201eBarbara-Prammer-Park\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 2<\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che <strong>Hoffingergasse in 1120 Wien<\/strong>, benannt nach Johann Ritter von Hoffinger (geb. 30. Juli 1825 Wien, gest. 7. April 1879 Wien 1; Jurist, Publizist, Schlossbesitzer von Altmannsdorf), wird auch nach Josefine von Hoffinger (geb. 8. November 1820 Wien, gest. 25. September 1868 Schloss Altmannsdorf; Schriftstellerin, \u00dcbersetzerin, Erzieherin) gewidmet.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 3<\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che (SCD 06837)<strong> in 1200 Wien<\/strong>, im <strong>Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof<\/strong>, wird nach Bianca Bienenfeld (Dr.in med. Bianca Bienenfeld; geb. 10. November 1879 Wien, gest. 22. August 1929 Loifarn (bei Schwarzach, Salzburg); Gyn\u00e4kologin) in \u201eBianca-Bienenfeld-Stra\u00dfe\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 4<\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che (SCD 06839) in 1200 Wien, <strong>im Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof<\/strong>, wird nach Fanni Rottenberg (Fanni Rottenberg; geb. 6. April 1893 Podwoloczyska (heute: Pidwolotschysk, Ukraine), am 5. Juni 1942 nach Izbica in Polen deportiert; J\u00fcdisches Holocaust-Opfer) in \u201eFanni-Rottenberg-Stra\u00dfe\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 5<\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che (SCD 06840) <strong>in 1200 Wien, im Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof<\/strong>, wird nach Irma Trksak (Irma Trksak; geb. 2. Oktober 1917 Wien, gest. 11. Juli 2017 Wien; Lehrerin, Widerstandsk\u00e4mpferin, Zeitzeugin) in \u201eIrma-Trksak-Stra\u00dfe\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 6<\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che (SCD 06841) <strong>in 1200 Wien, im Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof<\/strong>, wird nach Lotte Brainin (Lotte Brainin, geb. Sontag; geb. 12. November 1920 Wien, gest. 16. Dezember 2020 Wien; Sekret\u00e4rin, Widerstandsk\u00e4mpferin, Holocaust\u00fcberlebende, Zeitzeugin) in \u201eLotte-Brainin-Stra\u00dfe\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 7<\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che (SCD 12847<strong>) in 1200 Wien, im Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof<\/strong>, wird nach Ren\u00e9e D\u00fcrmayer (Ren\u00e9e D\u00fcrmayer, geborene Renate Lelewer; geb. 30. August 1907 Wien, gest. 13. Oktober 1978 Wien; Apothekerin, Journalistin, Widerstandsk\u00e4mpferin) in \u201eRen\u00e9e-D\u00fcrmayer-Weg\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>SP\u00d6\/NEOS, GR\u00dc, \u00d6VP daf\u00fcr<br \/>\nFP\u00d6 dagegen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 8<\/p>\n<p>Die Verkehrsfl\u00e4che (SCD 09003) <strong>in 1210 Wien, im Bereich Br\u00fcnner Stra\u00dfe 59<\/strong>, wird nach Maria Stromberger (Maria Stromberger; geb. 16. M\u00e4rz 1898 Metnitz (K\u00e4rnten), gest. 18. Mai 1957 Bregenz; Krankenschwester, Widerstandsk\u00e4mpferin) in \u201eMaria-Stromberger-Gasse\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 9<\/p>\n<p>Die Parkanlage (SCD 20585) <strong>in 1220 Wien, im Bereich Schrickgasse und Akira-Kurosawa-Weg<\/strong>, wird nach Claudia Heill (Claudia Heill; geb. 24. J\u00e4nner 1982 Wien, gest. 31. M\u00e4rz 2011 Wien; Judoka, Judotrainerin) in \u201eClaudia-Heill-Park\u201c benannt.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 10<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung an die Wiener Philharmoniker f\u00fcr das Sommernachtskonzert 2025 in der H\u00f6he von EUR 250.000 wird gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2025 gegeben.<\/p>\n<p><em>SP\u00d6\/NEOS, \u00d6VP, FP\u00d6 daf\u00fcr<br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">GR\u00dc dagegen<\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 11<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung an creative headz OG f\u00fcr die Vienna Fashion Week in der H\u00f6he von EUR 30.000 wird gem\u00e4\u00df den F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2025 auf der Haushaltsstelle 1\/3813\/755 gegeben.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 12<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung an den Filmfonds Wien f\u00fcr die Jahrest\u00e4tigkeit in Form einer zweiten Rate in der H\u00f6he von EUR 5.500.000 wird gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2025 gegeben.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 13<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderungen an die nachfolgend genannten F\u00f6rderwerber*innen f\u00fcr Filmfestivals und Sommerkinos in der H\u00f6he von insgesamt EUR 475.000 werden gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt:<\/p>\n<ol>\n<li>ASIFA AUSTRIA Verein zur F\u00f6rderung des Animationsfilms in \u00d6sterreich &#8211; 30.000<\/li>\n<li>Institut Pitanga &#8211; Verein zur F\u00f6rderung und Vermittlung von Wissenschaft und Kultur &#8211; 105.000<\/li>\n<li>\u00d6sterreichisch-Japanische Gesellschaft &#8211; 10.000<\/li>\n<li>This Human World \/ Diese Menschen-welt, Verein zur F\u00f6rderung und Verbreitung von Menschenrechtsthemen &#8211; 90.000<\/li>\n<li>Verein zur F\u00f6rderung des Fantastischen Films &#8211; 200.000<\/li>\n<li>\u00a0Verein zur F\u00f6rderung queer_feministischer Perspektiven in Wissenschaft und Kunst &#8211; 40.000<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Getrennte Abstimmung:<br \/>\nSP\u00d6\/Neos, \u00d6VP, Gr\u00fcne daf\u00fcr bei allen.<br \/>\nFP\u00d6 bei 4 und 6 dagegen; bei 1, 2, 3, 5 daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 14<\/p>\n<p>Der Magistrat, vertreten durch die Magistratsabteilung 7, wird erm\u00e4chtigt, das beiliegende F\u00f6rderangebot erweitert um besondere Bedingungen gem\u00e4\u00df den F\u00f6rderrichtlinien im Bereich Wissenschaft und Forschung der Magistratsabteilung 7 an die Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien f\u00fcr das Forschungsinstitut Urban Mangagement und Governance in der H\u00f6he von h\u00f6chstens EUR 2.780.000 zu richten. Der auf das Finanzjahr 2025 entfallende Betrag in H\u00f6he von<\/p>\n<p>EUR 130.000 ist bedeckt. F\u00fcr die Bedeckung der Restbetr\u00e4ge ist von der Magistratsabteilung 7 im Rahmen des Globalbudgets in den kommenden Voranschl\u00e4gen Vorsorge zu treffen.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 15<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung an Literatur- und Contentmarketing GesmbH f\u00fcr die BUCH WIEN 25 in der H\u00f6he von EUR 155.000 wird gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2025 gegeben.<\/p>\n<p><em>einstimmig daf\u00fcr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Post Nr. 16<\/p>\n<p>Der Magistrat, vertreten durch die Magistratsabteilung 7, wird erm\u00e4chtigt, das F\u00f6rderprogramm Rahmenbetrag Darstellende Kunst gem\u00e4\u00df F\u00f6rderrichtlinien der Magistratsabteilung 7 mit einem Rahmenbetrag von EUR 2.000.000 durchzuf\u00fchren und zu diesem Zweck mit den in Betracht kommenden F\u00f6rderwerber*innen F\u00f6rdervertr\u00e4ge \u00fcber F\u00f6rderungen in der H\u00f6he von h\u00f6chstens je EUR 70.000 bei Institutionen und h\u00f6chstens je EUR 30.000 bei nat\u00fcrlichen Personen abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bedeckung des Rahmenbetrages ist von der Magistratsabteilung 7 im Rahmen des Globalbudgets im Voranschlag 2026 Vorsorge zu treffen.<\/p>\n<p><em>SP\u00d6\/NEOS, GR\u00dc, \u00d6VP daf\u00fcr<br \/>\nFP\u00d6 dagegen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auszug aus dem <a href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/recht\/landesrecht-wien\/rechtsvorschriften\/pdf\/i5000000.pdf\">Wiener Anti-Diskriminierungsgesetz<\/a><br \/>\nhttps:\/\/www.wien.gv.at\/recht\/landesrecht-wien\/rechtsvorschriften\/pdf\/i5000000.pdf<\/p>\n<p><strong><em>\u00a7 3 Begriffsbestimmung<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>(1) <\/em><em>Eine unmittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn eine Person auf Grund eines in \u00a7\u00a02 Abs.\u00a01 genannten Merkmals in einer vergleichbaren Situation gegen\u00fcber einer anderen Person, auf die dieses Merkmal nicht zutrifft, zugetroffen hat oder zutreffen w\u00fcrde, benachteiligt wird.<\/em><\/p>\n<p><em>(2) Eine mittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn eine ihrem Inhalt nach neutrale Regelung, ein solches Beurteilungskriterium oder eine solche Ma\u00dfnahme Personen mit einem in \u00a7 2 Abs. 1 genannten Merkmal gegen\u00fcber Personen, auf die diese Merkmale nicht zutreffen, in besonderer Weise benachteiligt oder benachteiligen kann, es sei denn, die betreffende Regelung, das betreffende Beurteilungskriterium oder die Ma\u00dfnahme ist durch ein rechtm\u00e4\u00dfiges Ziel sachlich gerechtfertigt, und die Mittel sind zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich.<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<strong>\u00a72 Verbot von Diskriminierung<\/strong><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>(3) Das Diskriminierungsverbot des Abs. 1 ist auch auf Personen anzuwenden, die wegen eines bei einem Angeh\u00f6rigen oder einer Angeh\u00f6rigen vorliegenden, in Abs. 1 genannten Merkmales diskriminiert werden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Je n\u00e4her die Wahl r\u00fcckt, desto k\u00fcrzer werden die Kultur-Aussch\u00fcsse. 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