{"id":1046,"date":"2021-01-14T17:36:45","date_gmt":"2021-01-14T16:36:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/?p=1046"},"modified":"2021-01-15T12:16:13","modified_gmt":"2021-01-15T11:16:13","slug":"pflaster-statt-langfristige-loesungen-wiener-krisenzentren-sind-in-der-krise-und-werden-wohl-da-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/pflaster-statt-langfristige-loesungen-wiener-krisenzentren-sind-in-der-krise-und-werden-wohl-da-bleiben\/","title":{"rendered":"Pflaster statt langfristige L\u00f6sungen &#8211; Wiener Krisenzentren sind in der Krise und werden da wohl bleiben"},"content":{"rendered":"<p><em>Das ist die Spitze des Eisbergs im Bereich Kinder- und Jugendhilfe &#8211; tats\u00e4chlich zeigt sich hier das jahrzehntelange politische Versagen der zust\u00e4ndigen Stadtr\u00e4t*innen der SP\u00d6, die dem Bereich\u00a0 kontinuierlich mit zu wenig Ressourcen ausgestattet hat: zu wenig Personal und zu wenig Infrastruktur<\/em><\/p>\n<p>Eigentlich sollten sie ein Ort zum Durchschnaufen sein. Wenn es zu Hause nicht mehr klappt, weil Streit eskaliert oder wenn die Erziehungsberechtigten so krank werden, dass sie nicht mehr selbst ihre Kinder versorgen k\u00f6nnen, oder wenn ein anderer Notfall auftaucht: Das Krisenzentrum dient als erster Anlaufort: Ein sicherer Hafen, wo das verst\u00f6rte Kind, der irritierte Jugendliche einmal zur Ruhe kommen kann. Eine entspannte Zwischenstation, wo man gemeinsam beschie\u00dft, wie es weitergehen kann, ob und wo Hilfe gebraucht wird, oder ob es besser ist auch l\u00e4ngerfristig eine neue Unterkunft zu suchen. Ein \u201esafe space\u201c mit Erwachsenen, die in der Lage sind, professionell und ruhig mit dem Kind oder Jugendlichen gemeinsam einen Ausweg zu suchen.<\/p>\n<p>De facto ist die Realit\u00e4t in Wien eine andere, wie der vorliegende Bericht des Stadtrechnungshof Wien offenlegt: irritierte Kinder kommen in eh schon \u00fcberf\u00fcllte Krisenzentren. Statt einem ruhigen Ort finden sie da viele andere unterschiedliche traumatisierte Kinder vor. Statt ausreichend und ausgeruhten P\u00e4dagog*innen, die sich f\u00fcr sie Zeit nehmen k\u00f6nnen, treffen sie vielfach auf eine ausgelaugte Person, die schon viel zu viele \u00dcberstunden hat, oder gar nach dem Nachtdienst weiter (zu lange) durchgehend im Dienst bleiben musste. Statt Qualit\u00e4ts-Zeit f\u00fcr ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4che und Beziehungsaufbau, geht ein gro\u00dfer Anteil der Arbeitszeit in Administration und Dokumentation \u2013 das liegt weniger an der Motivation der Sozialp\u00e4dagog*innen, als vielmehr an deren Workload.<\/p>\n<p>Die Diagnose des Stadtrechnungshofs war schon 2015 klar: zu wenig Personal, nicht zufriedenstellende Strukturen, zu wenig Supervision, zu wenig Pl\u00e4tze f\u00fcr zu viele Kinder in Not. Das waren damals die Kritikpunkte an der MA11, diese standen durchgehend unter der Verantwortung von SP Stadtr\u00e4t*innen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor ca. 1 Jahr hat der Stadtrechnungshof dann nachgepr\u00fcft, was von den vorgeschlagenen Verbesserungen tats\u00e4chlich umgesetzt wurde, dieser Bericht ist 1\/ 2021 ver\u00f6ffentlicht worden<br \/>\n(<a href=\"https:\/\/www.stadtrechnungshof.wien.at\/ausschuss\/01\/01-01-StRH-II-35-19.pdf\">https:\/\/www.stadtrechnungshof.wien.at\/ausschuss\/01\/01-01-StRH-II-35-19.pdf<\/a> ).<\/p>\n<p><strong>Das Ergebnis, dessen Bericht jetzt \u00f6ffentlich vorliegt, ist tats\u00e4chlich besch\u00e4mend (unvollst\u00e4ndige Auswahl):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2019 wurden in den Krisenzentren insgesamt rd. 1.900 \u00dcberstunden und somit rund die doppelte Anzahl der in den beiden Vorjahren geleisteten \u00dcberstunden erbracht.<\/li>\n<li>Es fehlt an Supervision in den Teams, es gibt keine einheitlichen und verbindlichen Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr Krisenzentren und stark verz\u00f6gerte Genehmigungsverfahren f\u00fcr die Wohngemeinschaften an einzelnen Standorten. Beispielsweise gilt die 2001 ausgestellte Genehmigung f\u00fcr eine WG in Simmering trotz \u00dcbersiedlung an einen neuen Standort 2016 noch immer.<\/li>\n<li>In den regionalen Krisenzentren waren in einigen F\u00e4llen bis zu 14 Kinder aufgenommen (statt 8 vorgesehen Pl\u00e4tze), was einer \u00dcberbelegung von sechs Kindern und einer <strong>Auslastung von 175 %<\/strong><\/li>\n<li>Kinder und Jugendliche blieben <strong>weit l\u00e4nger als 6 Wochen im Krisenzentrum auch mehrere Monate<\/strong>, weil kein passender Platz in einer Folgeeinrichtung oder Pflegefamilie zu finden war. (6 Wochen sollten laut informellen Konzepts l\u00e4ngstens in dem als \u00dcbergangsl\u00f6sung gedachten Krisenzentrum verbracht werden, daf\u00fcr sind die R\u00e4umlichkeiten ausgelegt).<\/li>\n<li>Aufgrund des langen und hohen \u00dcberbelags des Krisenzentrums \u201eAm Fuchsenfeld&#8220; in Meidling kam es auch zu Personalproblemen, die schlie\u00dflich sogar zur Schlie\u00dfung gef\u00fchrt haben: Im gesamten Jahresverlauf und \u00fcber alle Krisenzentren betrachtet, kam es <strong>2539 Mal zu einer \u00dcberschreitung der genehmigten Gruppengr\u00f6\u00dfe<\/strong>, was bedeutet, dass die einzelnen Einrichtungen an durchschnittlich 43,5 % aller Tage \u00fcberbelegt waren. Zusammenfassend war zu bemerken, dass die <strong>Auslastung der Krisenzentren im Vergleich zum Einschauzeitraum der Vorpr\u00fcfung gestiegen <\/strong>war und es in den Jahren 2017 bis 2019 zu einem hohen Ausma\u00df an \u00dcberbelegungen kam.<\/li>\n<li>Es ist laut Stadtrechnungshof <strong>dringend erforderlich<\/strong> dieser Entwicklung der systematischen \u00dcberbelegung der Krisenzentren konkret entgegen zu steuern. Vorschl\u00e4ge zur Reduktion der Belegzahl sind: u-a- die Schaffung zus\u00e4tzlicher Krisenzentren, eine St\u00e4rkung der Sozialen Arbeit, der ambulanten Ressourcen sowie vermehrte Kapazit\u00e4ten in Folgeeinrichtungen (also mehr Wohngemeinschaften f\u00fcr die Jugendhilfe).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die wenig zufriedenstellende Versorgung in der Kinder- und Jugendhilfe ist bekannt.<\/p>\n<p><strong>Um die Belagszahlen zu reduzieren reichen keine Einzelma\u00dfnahmen wie sie Christoph Wiederkehr heute ad hoc pr\u00e4sentierte.<br \/>\nEs braucht eine umfassende Neuaufstellung des ganzen Bereichs der Jugendhilfe!<br \/>\nEs braucht gro\u00dfe Investitionen in Pr\u00e4vention vom ersten Tag nach der Geburt an, z.T.\u00a0 schon in der Schwangerschaft.<\/strong><\/p>\n<p>Es braucht <strong>mehr Personal und Restrukturierung der Aufgabenbereiche in der MA11<\/strong>,<\/p>\n<p>und es braucht im <strong>Bereich Krisenhilfe und volle Erziehung einen Ausbau und Restrukturierungsprozess<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Entwicklung von unterschiedlichen Aufgabenprofilen in der #Wohngemeinschaft (WG) Betreuung,<\/li>\n<li>vermehrte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr #Qualit\u00e4tszeiten von Kindern\/Jugendlichen mit ihren Betreuungspersonen,<\/li>\n<li>bessere Betreuungsschl\u00fcssel,<\/li>\n<li>angepasste Personalplanung (immer mind. 2 Betreuungs-Personen pro WG),<br \/>\nmehr WG Pl\u00e4tze,<\/li>\n<li>Kontinuierliche Supervision und Teamentwicklung f\u00fcr das Betreuungspersonal<\/li>\n<li>#Mentoringkonzept f\u00fcr Neueinsteiger*innen durch erfahrene P\u00e4dagog*innen<\/li>\n<li>kontinuierliche Begleitung auch Jugendlicher auf den Weg ins Erwachsenenleben (d.h. Ausbau der Konzepte f\u00fcr #Careleaver);<\/li>\n<li>Ausbildungsbegleitung auch \u00fcber den 18. Geburtstag hinaus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Moment gibt es in Wien \u2013 obwohl wir eine der reichsten St\u00e4dte der Welt sind &#8211; zu wenige therapeutische Angebote f\u00fcr Kinder und Jugendliche und ihre Familien, zu wenig sozialp\u00e4dagogische und andere ambulante Angebote und es gibt zu wenig aufsuchende Sozialarbeit.<\/p>\n<p>Gemeinsam koordiniert und fr\u00fchzeitig eingesetzt k\u00f6nnten alle diese Interventionen pr\u00e4ventiv wirken und notwendige Kindesabnahmen reduzieren. Ein erprobtes Konzept daf\u00fcr gibt es &#8211; es hei\u00dft <strong>\u201eFr\u00fche Hilfen\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Die Angebote der Fr\u00fchen Hilfen m\u00fcssen auf ganz Wien ausgedehnt werden und insgesamt breiter aufgestellt werden. Nur so kann man Familien in schwierigen Situationen helfen bevor es eskaliert<\/p>\n<p>Das ist ein Baustein.<\/p>\n<p>(Einen Ausbau dieses gut erprobten Tools auf ganz Wien haben die SP\u00d6 und NEOS vor Weihnachten abgelehnt. Antrag-Text siehe unten )<\/p>\n<p>Die eine multiprofessionelle psychosoziale Betreuung f\u00fcr Familien in Schwierigkeiten ist ein anderer Baustein.<\/p>\n<p>Ein Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein dritter Baustein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wir k\u00f6nnen uns den komplexen Herausforderungen der Jugendhilfe nur stellen und sie verbessern, wenn wir sie als komplexes System erkennen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das st\u00e4ndige Herumdoktern an einzelnen Stellen \u00fcber viele Jahre war leider nicht ausreichend.<\/strong><\/p>\n<p>Was hier fehlt ist ein gro\u00dfer Wurf!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Links:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20210113_OTS0157\/gruene-wienellensohn-berner-stadtrechnungshof-zeigt-untragbare-situation-fuer-mitarbeiterinnen-und-kinder-in-krisenzentren-auf\">OTS zum Stadtrechnungshofbericht<\/a><\/p>\n<p>Antwort von <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20210113_OTS0143\/wiener-krisenzentren-werden-reformiert-rechnungshofbericht-bestaetigt-eingeschlagenen-weg-von-vizebuergermeister-wiederkehr\">Christoph Wiederkehr auf den Stadtrechungshof-Bericht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/ursul\/Downloads\/Antrag_%20Fr%C3%BChe%20Hilfen%20(1).pdf\">Gr\u00fcner Antrag zum Ausbau der Fr\u00fchen Hilfen<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1063\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-1-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-1-212x300.jpg 212w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-1-676x957.jpg 676w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-1.jpg 711w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1062\" src=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-2-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-2-211x300.jpg 211w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-2-676x962.jpg 676w, https:\/\/ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Antrag-Fruehe-Hilfen-Seite-2.jpg 703w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die Spitze des Eisbergs im Bereich Kinder- und Jugendhilfe &#8211; tats\u00e4chlich zeigt sich hier das jahrzehntelange politische Versagen der zust\u00e4ndigen Stadtr\u00e4t*innen der SP\u00d6, die dem Bereich\u00a0 kontinuierlich mit zu wenig Ressourcen ausgestattet hat: zu wenig Personal und zu wenig Infrastruktur Eigentlich sollten sie ein Ort zum Durchschnaufen sein. 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