ich war immer ein politischer mensch.

geboren in den goldenenen 70ern hab ich von der sp-sozial-innovativen politik profitiert und wurde eine echte wicki, slime und piper geprägte. und dann kam zwentendorf und der saure regen und waldheim und hainburg.

mit dem älter-werden kommen einer auch die nachteile der 70er immer mehr zu bewusstsein: paternalismus, frauenbenachteiligung, umweltzerstörung im namen des modernismus, erinnerungslücken in der eigenen – der österreichischen – geschichte und leider auch darüber hinaus.

das hat mich zunehmend ärgerlich gemacht. ärgern ist zu wenig, man/frau muss selbst was tun, wenn sie veränderung wünscht. damit hab ich als „schülerin gegen antisemitismus“ im amerlinghaus und bei mahnwachen vor dem stephansdom begonnen. und seither nicht mehr aufgehört. parteipolitisch bei den grünen engagiert bin ich seit 2004.

ich bin überzeugt, dass es möglich ist die welt, die gesellschaft sozial gerechter und nachhaltiger im ressourcenverbrauch zu organisieren. dahin setze ich mein engagement. es geht darum auch die zu hören, die vom rand aus kommentieren: empowerment, identitätsstiftung, auseinandersetzung mit der eigene geschichte und eine annäherung an gerechtigkeit  sind meine triebfedern. provokation ist da kein hindernis, sondern ein strategie, der andere folgen können/müssen.

als neugieriger mensch bin ich weiterhin auf der suche nach anderen kreativen, spannenden menschen, die nicht nur visionen entwickeln wollen, sondern auch dinge auf den boden bringen.

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