ursula berner

beobachtungen, ideen, tipps

Schlagwort: Grüne Galerie 7

IntAkt zu Gast in der Grünen Galerie 7

Vor 40 Jahren hat sich IntAkt als internationale feministische Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen gegründet. Die Ausstellung versteht sich in der Tradition der kritischen Malerei. Die Künstlerinnen laden ein zu neuen Blicken aufs „Grüne“ und ins “Grüne“.

Es werden Werke zur Beziehung Frau-Natur-Gesellschaft mit allen Veränderungen und Bedrohungen, denen wir als Teil der bedrohten Natur ausgesetzt sind, gezeigt. Die Darstellung von Lebensweise soll in Beziehung mit der uns umgebenden Natur und dem Betrachter erfahren werden, unter dem speziellen Aspekt der weiblichen Lebenserfahrungen.

„Frühstück Im Grünen“, als Arbeitsthema verstanden, verweist auf die Traditionen kritischer Malerei. Die Ansage „Frühstück“ verweist auf etwas NEUES, auf Tagesbeginn, Jugend, Schönheit, Inspiration, auch auf direkt gelebte Sinnlichkeit. Weibliche Sinnlichkeit? Wo sind die Grenzen zum „Fest“? Kunst stellt Fragen, und lädt ins Grüne.

(Gudrun Kaitna-Engel)

VERNISSAGE am 14.6. ab 19.00 Uhr

In der Grünen Galerie hermanngasse 25, 1070 Wien

Mehr zu IntAkt: www.intakt-kuenstlerinnen.com

Hier gehts zur Website der Neubauer Grünen

Natalia Weiss mit Vexierfragen in der Grünen Galerie 7

Überschneidung verschiedenster Medien sind ihr Grundthema: Radierung, Zeichnung, Collage, Buchobjekt, Installation und handgezeichnete Animationsfilme.

Graphik vervollkommenHäufig fließen, neben der Verwendung eigener Texte, Materialien aus den 1960  und 1970er Jahren in Form von Büro – und Grafikermaterial (speziell LETRASET), Buchseiten, Kinder- und Kartenspielen in ihre Papierarbeiten ein.

 

Die dargestellten Protagonisten sind vornehmlich Tiere, die als eigenes Vokabular und archetypische Stellvertreter eingesetzt werden, um zur Welt Stellung zu beziehen.

Grüne Galerie 7, 1070, Hermanngasse 25
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do: 11-14 Uhr. Mi 13.30 -16.30 Uhr

Zu sehen bis Ende Jänner 2016

ratte

Kurz – CV Natalia Weiss:
Geboren 1973 in Neunkirchen, Studium der Druckgraphik an der Wiener Kunst.
Schule (Diplom 2001);
lebt und arbeitet in Wien.
Mitgliedschaft: Wiener Künstlerhaus

www.natalia-weiss.at

 

TEST. TEST. LIEGEN –

Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf testen Liegeflächen in den Wiener Bezirken 7, 15 und 16.

Einführung: Irmgard Voglmayer
Text: Olga Flor

Die Künstlerinnen suchen unterschiedliche Stadtteile auf und machen sich auf die Suche nach Orten, die zum Liegen geeignet sind. Sie weisen auf die oben genannten Aspekte hin, stellen die Frage nach undefinierten innerstädtischen Freiräumen und beobachten, auf welche Weise vorhandene Räume und Flächen anders genutzt werden als im Rahmen der räumlichen Ordnung festgelegt ist.

Öffentlicher Raum als sozialer Raum, als Anordnung wird in einer Wechselwirkung von institutionalisierten Strukturen und wiederholtem Handeln konstituiert. Er ist von Relationen, Bedingungen und Möglichkeiten strukturiert. Die jüngste Entwicklung zeigt, dass Stadtraum sukzessive „als eine Produktivkraft der Stadtentwicklung bzw. als wichtiger Bestandteil von Produktpräsentationen“1  fungiert. Er fungiert in Zeiten von Globalisierung und mobiler Kommunikation als Raum strukturierter Fortbewegung, für das Rasten und die Pause sind mit Ausnahme einiger weniger Parkbänke konsum- oder eventorientierte Orte vorgesehen. Auf öffentlichen Flächen zu liegen kann dem Ausruhen oder dem Vergnügen dienen, stellt vor allem aber eine Notwendigkeit für diejenigen dar, die keinen Schlafplatz haben. Die jüngste Entwicklung zeigt, dass Stadtmöblierungen, speziell Bänke, auf eine Weise umgestaltet werden, die das Lagern und Übernachten im öffentlichen Raum verhindern soll.

Die fotografische Arbeit dient als Ausgangsbasis einer Rauminstallation, die Teile der Fotografien auf Holzplatten kaschiert als Objekte, quasi Möblierung des Ausstellungsraumes zeigt. Weiters werden die  Fotografien als Serie präsentiert.

Anlässlich der Ausstellung wird ein Rundgang organisiert, in dessen Rahmen die Künstlerinnen an jene Orte führen, die Gegenstand der themenbezogenen Recherche sind. Der Rundgang ist als Gespräch aller Beteiligten konzipiert. Intention ist, sich gemeinsam mit den Teilnehmer_Innen an den konkreten Orten mit divergenten Nutzungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten auseinanderzusetzen. Die Künstlerinnen haben das Liegen als mimetischen Akt vollzogen, einige der gewählten Orte (Fußgängerbereich am Lerchenfelder Gürtel, Hauseingänge Mariahilferstraße) werden tatsächlich als Schlafplätze genutzt. In der Herbststraße dient ein Park Tagelöhnern als Aufenthaltsort. Andere Orte werden von mehreren Bevölkerungsgruppen mit divergenten Nutzungsinteressen frequentiert.

Grüne Galerie 7, 6.3.2015, 19h
Hermanngasse 25
1070 Wien

1   Ronneberger, Klaus: Der öffentliche Raum als gesellschaftliche Idee. Shared Space Symposium Graz, 2010: 8,

http://www.verkehr.steiermark.at/cms/dokumente/11258746_36307654/1935e97c/Ronneberger.pdf [Stand: 7/2014].

 

 

 

Das Frauenbild im Islam – was sagt der Koran zu Frauenrechten

BO07_150115bBrautkauf, Kinderehen, Zwangsehen, Mehrehe, Jungfräulichkeitsgebot, Brautgabe, häusliche Gewalt, Gehorsamspflicht, Ehrenmorde, talak-Scheidung: was sagt die Scharia dazu?

Ziel der Veranstaltung ist es, differenziert und kritisch die historischen Wurzeln des patriarchalischen Rollenverständnisses aufzuzeigen, das Gewalt gegen Frauen legitimiert. Gülay Cataltepe hat sich als Juristin viele Jahre lang mit dem türkischen Eherecht und seinen Auswirkungen beschäftigt.

Am 21.1.2015 laden Dr.in Gülay Cataltepe, Juristin und Autorin, und  Maga. Ursula Berner zu einem diskursiven Themenabend.

Beginn: 18.30 Uhr

ORT: Hermanngasse 25, 1070 Wien

No more Fukushimas III – Fotografien aus der „No-Go-Zone“ gegen das Vergessen der Atomkatastrophe von Shinshu Hida und Atsuko Otsuka

Atomstrom wird nach wie vor als „billige“ und „ CO2 freie“ Alternative zu Strom aus Kohle präsentiert. Auch das atomkraftfreie Österreich ist davon betroffen, denn wenige Kilometer von Österreichs Grenzen entfernt, finden sich die Atomkraftwerke Temelin, Dukovany, Mochovce und Bohunice.  Die Ausstellung bebildert die Folgen des letzten großen „Störfalls“ in Fukushima.

Zu den FotographInnen

ATSUKO OTSUKA Silence in Fukushima

Atsuko Otsuka_Rescue_2012Anfang 2012 adoptierte ich eine Katze, die nur 4 Kilometer vom zerstörten Nuklearkraftwerk gerettet worden war. Seither machte ich einige Ausflüge in die „No-go- Zone“ , begleitet von freiwilligen Tierrettern und der ursprünglichen Familie der Katze. und ich fotographierte die versteckte Welt innerhalb der Zone. Ich sah lebendiges Gedeihen der Natur ohne menschliches Zutun und ich sah verlorenes Leben durch die menschlichen Aktivitäten.
Die Katastrophe von Fukoshima wirft viele Fragen auf über unsere eigentliche Rolle auf dieser Welt.

SHINSHU HIDA Figure of Fukushima

Shinshu Hida_Fukushima_2012

Ich heiße Miharu-machi, bin in Fukoshima geboren und lebe hier als Fotograph. Ursprünglich habe ich mich als professionelle Fotograf auf das fotografieren von japanischen Handwerkern spezialisiert. Ich erzähle allen wie sich die Situation hier geändert hat nach dem Unfall in Fukoshimas ersten Nuklearskraftwerk mit Hilfe von Fotos. Ich möchte Ihnen die Stimmungen der BewohnerInnen von Fukoshima näher bringen. Ich habe die Situation nach dem 3. März fotografiert, damit sie nicht verblasst. Ich möchte, dass Sie alle die Situation nach dem Unfall deutlich erkennen:

Die Haustiere, die Äcker, die zu Fischereizonen wurden, die wilden Tiere, getötet durch ein Haus, das beim Erdbeben einstürzte, die ruinierte Jo-Ban Station. Ein Tsunami hat nachhaltige Wirkung. Ich kenne die verlassenen Felder und wollte sie für unsere Erinnerung als Japanaer festalten.

Außerdem bin ich gezwungen, wie etwa 150.00 andere Evakuierte, in engen Übergangs-Häusern zu leben. Ich habe eine Ausstellung und einen Vortrag zusammengestellt und besuche damit verschieden Teile von Japan, damit Sie alle die aktuelle Situation kennenlernen.

Mehr als alles in der Welt wünsche ich mir, dass Fukoshima für alle Zukunft Japan und den nächste Generation als Warnung dient. Deshalb habe ich meine Fotos veröffentlicht.

Vernissage: 15. Jänner um 18:30 Uhr

Begrüßung: Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher

Einführung zur Ausstellung: Marcello Farabegoli, Kulturakteur

Zur aktuellen Lage in Fukushima sprechen:   Judith Brandner, Ö1-Journalistin & Publizistin und
Jay W. Yamashiro, Psychotherapeutin an der Sigmund Freud Privatuniversität.

Die Veranstaltung wurde kuratiert von Marcello Farabegoli und entstand in Kooperation mit der Grünen Galerie 7

 

 

tür auf tür zu – und schon wieder unterwegs ein mensch und wiedermensch…

Insayf Folder vorderseite

Semir insayifanlässlich des Tages der Menschenrechte liest Semier Insayif am 9.12.2014  aus seinem Roman Faruq in der Grünen Galerie 7

Eckdaten zu: semier insayif, geb.1965, lebt in wien als freier schriftsteller, kunst- und kulturmanager, kommunikations- und verhaltenstrainer
seit 1993 freier schriftsteller, lesungen und sprechperformances im in- und ausland, zahlreichen veröffentlichungen in literaturzeitschriften, kunstkatalogen, anthologien, im rundfunk, publikationen
mehr zu ihm hier

Grüne Galerie 7 im Radio

… 1 Monat waren sie zu sehen, 2 mal live und jetzt gibt’s sie auch im Radio.
Die Wolpertinger von Sabine Freitag und Markus Köhle mit Gastauftritt von Mieze Medusa

© 2018 ursula berner

Theme von Anders NorénHoch ↑

Visit Us On FacebookVisit Us On Twitter