ursula berner

beobachtungen, ideen, tipps

Schlagwort: Fotografie

Förderzusagen der Kulturkommission in Neubau vom 22.6.2016

Nachdem es leider nicht möglich ist Protokolle der Kulturkommission auf der offiziellen Seite der Stadt Wien wien.gv.at zu veröffentlichen, blogge ich als Vorsitzende der Kulturkommission Neubau hier die beschlossenen Förderzusagen. Ziel ist es, dass alle Bürger_innen wissen, was im Bezirks Neubau mit ihren Steuergeldern unterstützt wird.
Nehmen Sie es auch als Anlass die eine oder anderer Produktion zu besuchen!

 Subventionsansuchen Kulturherbst:

    1. Die 4 Grazien: Ausstellung „Das Glück ist ein Vogerl“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    2. Mary Broadcast: Konzert „Menschen im Glück“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    3. Projekt Theater Studio Fleischerei Mobil: Theater „Ich möchte unbedingt hierbleiben“ Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    4. Yante: Interventionen „I can move“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    5. Theater Spielraum: Theater „Said und der Papst“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 4.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    6. West.7: Performance „Schnackihuma“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
    7. Nestbeschmutzer und innen: Theater „Glück – Nur eine Vision?“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 3.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    8. Rote Haare Kulturverein: Installation „Happiness is just around the corner“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    9. La Musa: Konzert „Glück“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    10. Sylvie Proidl: Ausstellung „Luck and Happiness for Sale“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    11. Verein all inclusive: „Parkfest …macht glücklich“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    12. Thyl Hanscho: Theater „Glücksmaschinen“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    13. Literaturhaus Wien: Lesung „Im Jahr des Panda“,Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 300,– wird einstimmig beschlossen.  Nachträge Kulturherbst

      N1. Literaturhaus Wien: Lesung „Weshalb die Herren Seesterne tragen“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 300,– wird einstimmig beschlossen.
      N2. Renée Kellner: Theater „Trash Camp
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen

Subventionsansuchen allg.:

    1. Verein Offene Bücherschränke: Wartung und Erhalt des „Offenen Bücherschranks“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
    2. Sophie Utikal: Ausstellung „Anticolonial Fantasies“, 
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    3. DanceAbility: Konzert „Jattle, BAM + poetry“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    4. Erstes Wiener Lesetheater: Lesung, „Lass mich mit dir kommen“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 450,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    5. Verein Alim: Buchpräsentation mit Musik,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen
    6. Mariella Gross: Festival „Get off your robot“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 FPÖ, 1 NEOS pro; 1 ÖVP contra).
    7. Projekt Theater Studio Fleischerei Mobil: „Peter Kreisky Gespräche“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    8. Verein der Internationalen Kreativen Ideen: Festival „Open the Door“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen
    9. Verein Organic Revolt: Tanzperformance „Void“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    10. Märchenbühne Apfelbaum: Theater „Ei, ei, was ist denn da drin?“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    11. Calle Libre: Festival „Calle Libre“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    12. David Stellner: Konzert „Straßenmusik“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 200,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ pro; 1 FPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS contra).
    13. Art:Phalanx: „Hinterhof Kontrovers“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
    14. Tanzquartier Wien: „Alles Gute! Ein Umgang“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 5.800,– wird einstimmig beschlossen.
    15. Johanna Reiner: Ausstellung „Unsichtbares Handwerk in Neubau“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    16. N5. Wortwerft: Konzertlesung „Herbstleuchten“, 
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).

 

 

 

TEST. TEST. LIEGEN –

Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf testen Liegeflächen in den Wiener Bezirken 7, 15 und 16.

Einführung: Irmgard Voglmayer
Text: Olga Flor

Die Künstlerinnen suchen unterschiedliche Stadtteile auf und machen sich auf die Suche nach Orten, die zum Liegen geeignet sind. Sie weisen auf die oben genannten Aspekte hin, stellen die Frage nach undefinierten innerstädtischen Freiräumen und beobachten, auf welche Weise vorhandene Räume und Flächen anders genutzt werden als im Rahmen der räumlichen Ordnung festgelegt ist.

Öffentlicher Raum als sozialer Raum, als Anordnung wird in einer Wechselwirkung von institutionalisierten Strukturen und wiederholtem Handeln konstituiert. Er ist von Relationen, Bedingungen und Möglichkeiten strukturiert. Die jüngste Entwicklung zeigt, dass Stadtraum sukzessive „als eine Produktivkraft der Stadtentwicklung bzw. als wichtiger Bestandteil von Produktpräsentationen“1  fungiert. Er fungiert in Zeiten von Globalisierung und mobiler Kommunikation als Raum strukturierter Fortbewegung, für das Rasten und die Pause sind mit Ausnahme einiger weniger Parkbänke konsum- oder eventorientierte Orte vorgesehen. Auf öffentlichen Flächen zu liegen kann dem Ausruhen oder dem Vergnügen dienen, stellt vor allem aber eine Notwendigkeit für diejenigen dar, die keinen Schlafplatz haben. Die jüngste Entwicklung zeigt, dass Stadtmöblierungen, speziell Bänke, auf eine Weise umgestaltet werden, die das Lagern und Übernachten im öffentlichen Raum verhindern soll.

Die fotografische Arbeit dient als Ausgangsbasis einer Rauminstallation, die Teile der Fotografien auf Holzplatten kaschiert als Objekte, quasi Möblierung des Ausstellungsraumes zeigt. Weiters werden die  Fotografien als Serie präsentiert.

Anlässlich der Ausstellung wird ein Rundgang organisiert, in dessen Rahmen die Künstlerinnen an jene Orte führen, die Gegenstand der themenbezogenen Recherche sind. Der Rundgang ist als Gespräch aller Beteiligten konzipiert. Intention ist, sich gemeinsam mit den Teilnehmer_Innen an den konkreten Orten mit divergenten Nutzungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten auseinanderzusetzen. Die Künstlerinnen haben das Liegen als mimetischen Akt vollzogen, einige der gewählten Orte (Fußgängerbereich am Lerchenfelder Gürtel, Hauseingänge Mariahilferstraße) werden tatsächlich als Schlafplätze genutzt. In der Herbststraße dient ein Park Tagelöhnern als Aufenthaltsort. Andere Orte werden von mehreren Bevölkerungsgruppen mit divergenten Nutzungsinteressen frequentiert.

Grüne Galerie 7, 6.3.2015, 19h
Hermanngasse 25
1070 Wien

1   Ronneberger, Klaus: Der öffentliche Raum als gesellschaftliche Idee. Shared Space Symposium Graz, 2010: 8,

http://www.verkehr.steiermark.at/cms/dokumente/11258746_36307654/1935e97c/Ronneberger.pdf [Stand: 7/2014].

 

 

 

aus der Serie #kulturspots: der geheime kunstSalon

Stiftgasse 10 – in einem der ältesten Häuser am Spittelberg –  gibts seit Dezember 2014 den geheimen kunstSalon: in einem Wohnzimmer mit Kamin und Fenster zur Gasse kann man gegen 5€ Monatsbeitrag umfassende Kunsterlebnisse, vom Filmansehen bis Karneval, erleben und mitgestalten. Weil: Partizipativ ist der Verein  geheimer kunstSalon auch: wer mitzahlt, darf auch das Programm mitbestimmen.

Gründer Thomas Kleinhagauer mietet den Raum nun 10 Jahre und hat hier einen privaten – offenen  – Kunstverein mit Freunden gegründet. Was hier statt findet beschreibt er auf Facebook so – da findet sich übrigens auch das aktuelle Programm:

Kultursalon kleinder geheime kunstSalon – wurde 1684 in mitten eines armenHauses errichtet, wo gut versteckt die künste abseits der „staatskunst“ des mächtigen hauses habsburg von einem geheimBund gefördert wurden. vor kurzem entschied der bund mit 7.dezember 2014 den geheimen kunstSalon nicht mehr vor der öffentlichkeit zu verbergen…

– kaminZimmer
– kunstWerkStadt
– entree mit selfService-Cafe

S P E C I A L S
jeden …

DIENSTAG – stummFilmVertonung durch Künstler/Bands

DONNERSTAG – singer-songwriter thursday – live abende mit genialsten künstlern

SONNTAG – dinner & tatort – live übertragung mit specials

IMMER ZU GAST:

* geheime lichtSpiele

* diverse (foto)Ausstellungen zb.: die lange verborgene tradition des geheimen kunstSalons

unser 2nd Home-Prinzip:

Es handelt sich um ein Privat-Atelier, dass auf ein 2nd Home-System basiert.

Freunde, Bekannte und deren Gäste erhalten (nach Absprache und Erklärung) gegen Kostenbeteiligung Zugang zu den Räumen und das SelfServiceCafe.

das SelfServiceCatering
– KOSTENLOSE NUTZUNG-

IMG_5815Wasserkocher
Nespresso-Maschine
Mikrowelle
Tee
Kaffee
Milch
Wasser mit BioFrüchten
miniSnacks

Bitte Tassen vor Verlassen des Salons selbst abwaschen oder WegWerfBecher verwenden.
Es gilt fair use für alle! – Bei Verstoß gegen die Hausordnung kann jederzeit das Nutzungsrecht suspendiert werden.

Bei Monats-Kostenbeteiligung kostenloses Stimmrecht für Entwicklung und Programm des geheimen KunstSalons. Monats-Kostenbeteiligungsende jederzeit bis zum Ende des Folgemonats möglich. Zu speziellen Events (zb.: Dinner) kann eine zusätzliche Kostenbeteiligung hinzukommen, um die erhöhten Kosten decken zu können.

Weiter Getränke können auch selbst mitgebracht werden!

DER FENSTERSTEHER

.. da wir ja glücklicherweise keine Strassentüre haben, sondern nur ein Fenster zur Welt, haben wir natürlich auch einen FENSTERSTEHER.

Alle Angaben sind MindestSpenden für die Club-Kasse in Euro .. damit die monatliche Miete bezahlt werden kann.

DIE OFFIZIELLE VEREINSGRÜNDUNG ERFOLGT MIT EUCH IN KÜRZE 😀

IMG_5817nochmals zur klarstellung für alle, da diese frage immer wieder aufkommt:

bitte versteht, dass auf grund von rechtlichen gründen, nicht jeder an den veranstaltungen im privat-atelier teilnehmen kann. ihr müsst zumindest einen bekannten oder freund bei uns im team haben, diese könnt ihr natürlich gerne fragen, ob sie euch die geheime tagesParole sagen wollen. wir dürfen leider unsere veranstaltungen nicht öffentlich zugänglich machen und müssen uns schützen, soweit das notwendig ist. allerdings könnt ihr gerne ab märz mitglieder im verein werden, da gibt es dann auch ab und zu tolle events für alle.

danke für euer verständnis.
euer geheimer kunstSalon

Mehr Hintergrund zu den VereinsmacherInnen und ihren Ideen findet  sich im  Interview von Marco Leimer für GAP.

 

No more Fukushimas III – Fotografien aus der „No-Go-Zone“ gegen das Vergessen der Atomkatastrophe von Shinshu Hida und Atsuko Otsuka

Atomstrom wird nach wie vor als „billige“ und „ CO2 freie“ Alternative zu Strom aus Kohle präsentiert. Auch das atomkraftfreie Österreich ist davon betroffen, denn wenige Kilometer von Österreichs Grenzen entfernt, finden sich die Atomkraftwerke Temelin, Dukovany, Mochovce und Bohunice.  Die Ausstellung bebildert die Folgen des letzten großen „Störfalls“ in Fukushima.

Zu den FotographInnen

ATSUKO OTSUKA Silence in Fukushima

Atsuko Otsuka_Rescue_2012Anfang 2012 adoptierte ich eine Katze, die nur 4 Kilometer vom zerstörten Nuklearkraftwerk gerettet worden war. Seither machte ich einige Ausflüge in die „No-go- Zone“ , begleitet von freiwilligen Tierrettern und der ursprünglichen Familie der Katze. und ich fotographierte die versteckte Welt innerhalb der Zone. Ich sah lebendiges Gedeihen der Natur ohne menschliches Zutun und ich sah verlorenes Leben durch die menschlichen Aktivitäten.
Die Katastrophe von Fukoshima wirft viele Fragen auf über unsere eigentliche Rolle auf dieser Welt.

SHINSHU HIDA Figure of Fukushima

Shinshu Hida_Fukushima_2012

Ich heiße Miharu-machi, bin in Fukoshima geboren und lebe hier als Fotograph. Ursprünglich habe ich mich als professionelle Fotograf auf das fotografieren von japanischen Handwerkern spezialisiert. Ich erzähle allen wie sich die Situation hier geändert hat nach dem Unfall in Fukoshimas ersten Nuklearskraftwerk mit Hilfe von Fotos. Ich möchte Ihnen die Stimmungen der BewohnerInnen von Fukoshima näher bringen. Ich habe die Situation nach dem 3. März fotografiert, damit sie nicht verblasst. Ich möchte, dass Sie alle die Situation nach dem Unfall deutlich erkennen:

Die Haustiere, die Äcker, die zu Fischereizonen wurden, die wilden Tiere, getötet durch ein Haus, das beim Erdbeben einstürzte, die ruinierte Jo-Ban Station. Ein Tsunami hat nachhaltige Wirkung. Ich kenne die verlassenen Felder und wollte sie für unsere Erinnerung als Japanaer festalten.

Außerdem bin ich gezwungen, wie etwa 150.00 andere Evakuierte, in engen Übergangs-Häusern zu leben. Ich habe eine Ausstellung und einen Vortrag zusammengestellt und besuche damit verschieden Teile von Japan, damit Sie alle die aktuelle Situation kennenlernen.

Mehr als alles in der Welt wünsche ich mir, dass Fukoshima für alle Zukunft Japan und den nächste Generation als Warnung dient. Deshalb habe ich meine Fotos veröffentlicht.

Vernissage: 15. Jänner um 18:30 Uhr

Begrüßung: Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher

Einführung zur Ausstellung: Marcello Farabegoli, Kulturakteur

Zur aktuellen Lage in Fukushima sprechen:   Judith Brandner, Ö1-Journalistin & Publizistin und
Jay W. Yamashiro, Psychotherapeutin an der Sigmund Freud Privatuniversität.

Die Veranstaltung wurde kuratiert von Marcello Farabegoli und entstand in Kooperation mit der Grünen Galerie 7

 

 

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