ursula berner

beobachtungen, ideen, tipps

Schlagwort: Förderungen

Die katastrophale Bildungsreform der Ex türkis/schwarz-blauen-Regierung hat langfristig negative Auswirkungen auf Wiener Kinder und Jugendliche

Rede im Gemeinderat am 26.9.2019

Sehr geehrte Damen du Herren, sehr geehrter Vorsitzenden….

Ich habe in den letzten Wochen viele Initiativen und einige Schulen besuchen dürfen, ich habe sehr viele engagierte Menschen kennengelernt, die sich unermüdlich einsetzen – oft ehrenamtlich – mit Kindern lernen, mit Jugendlichen Perspektiven entwickeln – für einen Berufsweg oder eine weiter Bildung. Ich habe Freiwillige gesehen, die einmal die Woche in Volksschulen kommen, um die Lehrenden vor Ort zu unterstützen. Die setzen sich Woche für Woche neben einzelne Kinder und rechnen mit ihnen oder helfen Sachaufgaben zu lösen. Und es hilft.

Warum berühren mich kleine Erfolgsgeschichten so, hab ich mich in den letzten Wochen gefragt warum berührt es mich, wenn Zum Beispiel von Samaan höre, die 2x die Woche ins Lernhilfeprojekt LERNLEO des Arbeiter Samaritabunds  (mehr dazu) kommt. Samaans Eltern können ihr nicht helfen. Sie arbeiten den ganzen Tag und haben selbst keinen qualifizierten Schulabschluss – sie können dem Kind nicht helfen. Durch das Lernen hier mit einer Person, die Zeit hat zu erklären und Missverständnisse gleich aufzuklären, schafft Samaan heuer den Schulwechsel ins Gymnasium,
oder die Geschichte von der 6-jährigen Emma: Ein Jahr Volksschule hatte sie im Ausland, ein Jahr Volksschule in Wien. Am Jahresbeginn konnte sie kein Deutsch, nun spricht sie mit ihren Klassenkolleginnen ohne Probleme, sie kann bis in den Zahlenraum 100 rechnen. Das können nicht viele in ihrem Alter.
Laut Gesetz muss dieses Kind am Ende der ersten Klasse eine Sprachfeststellung machen – und wenn sie den formalisierten Standard in Deutsch nicht hält, darf sie offiziell nicht aufsteigen. Das ist verrückt alle Pädagogen wissen das. Das ist die neue Bildungsreform des Herrn Fassmann, der schwarz-Türkis blauen Ex-Bundesregierung. Die Bundesregierung ist vorbei, aber die verherrenden Folgen für ein ganze Generation sind geblieben, die Verantwortlichen arbeiten längst anderswo. Aber hier in Wien spüren die Kinder die Auswirkungen.

Eine kleine Verordnung – wie mehr Deutschklassen – oder noch schlimmer die verheerende Gymnasialreife-Festellung in der dritten Klasse Volksschule.

Mit 8 maximal 9 Jahren sollen nun Kinder gepüft werden. Kinder, die noch nie in ihrem Leben eine Schularbeit alleine geschrieben haben – bekommen von einer ihnen unbekannten Person einen formal standardisierten Text vorgetragen und sollen dann eine Aufgabe erfüllen. Und sie wissen, von dieser Prüfung hängt ab, ob sie ins Gymnasium kommen. Es gibt keine Wiederholung, Es gibt nur Spaltung noch 1 Jahr vor der bisherigen Entscheidung über die Gymnasialreife – zu einem Zeitpunkt, wo alle BildungsexpertInnen sagen es ist falsch:

es ist falsch, weil Kinder in dem Alter sich in 2 Jahren unglaublich entwickeln, manche 8 Jährige sind klein und zart , manche sehen schon aus wie Jugendliche – und wie die körperliche Entwicklung ist auch die geistige Entwicklung unterschiedlich. Wir als Stadt, die wir ganz andere solidarische Konzepte haben, wo Lehrende sich Tag für Tag darum bemühen in den Klassen das Gemeinsame herauszustreichen bekommen so ein zerstörerisches Korsett übergestülpt – das spaltet. Statt alle Kinder bis 14 Jahren gemeinsam zu unterrichten, allen eine Chance zu geben sich in ihrem Tempo zu entwickeln, werden die Schülerinnen und Schüler frühzeitig aufgeteilt – in die klugen und die wenig begabten.

Das wollen wir als Grüne nicht.

Es ist frustrierend zu sehen, wie wir in Wien positive Projekte setzen, die dann durch Bundespolitische Entscheidungen torpetiert werden wie das Schulprojekt „RESPEKT – gemeinsam stärker: SchülerInnen, Eltern und Lehrende“ um in Schulen für gegenseitige (Grund-)Rechte zu sensibilisieren.

Oder wie die Werkstatt Junges Wien zur partizipativen Stadtentwicklung, bei der so viele Junge Menschen ihre Ideen in die Stadtgestaltung einbringen können. 20 000 Kinder und Jugendliche haben bei diesem partizipativen Projekt mitgemacht – die Ideen der Kinder und Jugendlichen bilden die Basis für die Kinder und Jugendstrategie Wien, die im kommenden Jahr entstehen soll.

Aber es ist noch erstaundlicher, liebe KollegInnen von der ÖVP und der FPÖ, welche Anträge sie hier im Wiener Gemeinderat stellen. Wie als hätten Sie selbst nicht auf Bundesebene viele der Maßnahmen längst einführen können: die tägliche Turnstunde, Finanzierung für ein Betreuungsverhältnis 1:15, einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz ab 1 Jahr (das fordern die Grünen übrigens schon seit ca 10 Jahren), Attraktivierung des Kindergartenberufsfeldes – was im wesentlichen bessere Betreuungschlüssel und Geld für Supervision, Teambesprechungen und Fortbildung bedeutet.

Mehr Schulsozialarbeit in den Höheren Schulen. JA , JA, JA könnte man da nur sagen – nur wo bleibt die Finanzierung?

Warum hat die Bundesregierung bis jetzt die Finanzierung al dieser sinnvollen Maßnahmen verweigert und sie liebe Kollegen und KollegInnen schimpfen stattdessen, dass Wien eh schon zu viel an Geld ausgibt für Bildungsagenden und außerschulische Jugendbetreuung.

Ich sag es immer wieder gern. Wien übererfüll die Barcelona Kriterien:

Statt wie gefordert 33% Abdeckung von Kindergartenplätzen sind es in Wien an die 98% für 4- 6 jährige, und 70% für kleiner Kinder von 1- 3 Jahre.

Kein anderes Bundesland in Österreich schafft das.

Wir im rot-grünen Wien wissen, dass es Sinn macht in die Kleinsten zu investieren. Hier entsteht die Zukunft, hier muss die Freude am lernen, die Kreativität, die Lust zu gestalten vermittelt werden. Hier in jungen Jahren legen wir die Basis für konstruktiven Umgang mit Konflikten, für ein Verständnis von Demokratie als ständiger Aushandlungsprozeß und auch für die Fähigkeit es auszuhalten, wenn andere einen anderen Blick auf die Welt haben. Die rot-grüne Stadtregierung verteidigt das Menschenrecht auf Bildung für alle – das zeigt sich im Rechnungsabschluss und in unzähligen Projekten, die über die Grundversorgung hinaus finanziert werden.

Ich möchte von hier all den engagierten Lehrerenden danken, die all den administrativen Hürden zum Trotz, für unser Kinder und Jugendlichen Tag für Tag da sind, all den BetreuerInnen der Nachmittagsbetreuung und in den Jugendzentren, die kreativ Lösungen suchen und auch in schwierigen Situationen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen und all den Kindergartenpädagoginnen, die all ihren Humor und ihre Kreativität einbringen, dass unsere Kinder in wien einen guten Start haben.

DANKE an Sie alle.

PS: die Namen sind natürlich geändert, die Geschichten wahr!

 

Links:  Einen Tag später  wurde meine  Grüne Kritk wieder einmal öffenlich durch ExpertInnen öffentlich bestätigt:

Die Bildungsdebatte ist international!!!

Förderungsinfo an Künstlerinnen und Künstler in Neubau

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Kultur.Herbst.Neubau. hat seit 2011 erfolgreich den Herbstbeginn bunter gemacht.
Im Herbst 2017 präsentiert sich die Veranstaltung mit neuen Konzept: ein unabhängiger Kurator wurde eingeladen mit ausgesuchten KünstlerInnen ein Programm für drei Tage im September zusammenzustellen.

Dennoch bleibt für Sie die Möglichkeit zu einer thematischen Einreichung. Für die Zukunft wird der Bezirk jedes Jahr im Frühling ein „Jahresschwerpunkt -Thema“ für das kommende Jahr benennen.

Im Gedenkjahr 2018 ist in Neubau „Erinnern“ Schwerpunktthema.

2018 steht im Zeichen zahlreicher historischer Ereignisse von 1848 über 1918, 1938, 1948 und 1968, die bis heute in der österreichischen Gesellschaft nachwirken. Wir freuen uns besonders über Projekte, die weniger historische Ereignisse exakt nachzuzeichnen versuchen, als vielmehr eine aktuelle Auseinandersetzung mit kollektiven und der privaten Geschichtserzählung(en) und dem Erinnern finden: Was erinnern wir? Wer hat das Recht zu definieren, was erinnert wird?  Welche Funktion hat Erinnerung für den politischen Diskurs, welche Funktion hat sie im Privaten? Bleibt in einer schnelllebigen, digitalisierten Welt überhaupt Zeit „sich zu erinnern“? Wie verändert sich die „Erinnerung“ im Laufe der Zeit?

Die Kulturkommission Neubau hat für Einreichungen zum Thema „Erinnern“ – so wie in den Jahren zuvor für das Festival im Herbst – einen Teil des Kulturbudgets reserviert und lädt Sie jetzt schon ein, Projekte, für das kommende Jahr einzureichen.

Ihre Einreichungen werden in den Sitzungen der Kulturkommission ab Jänner 2018 behandelt. Aufgrund des begrenzten Budgets und der thematischen Eingrenzung kann es sein, dass nicht alle Einreichungen eine finanzielle Zuwendung erhalten.

Alle Formulare für bezirksorientierte Kulturangelegenheiten finden sie hier: www.wien.gv.at/amtshelfer/kultur/kulturabteilung/foerderungen/bezirk.html

Bei Fragen wenden Sie sich an das Büro der Bezirksvorstehung unter 01 4000 07116 oder an post@bv07.wien.gv.at.

 

Mit besten Grüßen

 

Förderzusagen aus der Kulturkommission Neubau vom 29.3.2017

Nachdem es leider nicht möglich ist Protokolle der Kulturkommission auf der offiziellen Seite der Stadt Wien wien.gv.at zu veröffentlichen, blogge ich als Vorsitzende der Kulturkommission Neubau hier die beschlossenen Förderzusagen. Ziel ist es, dass alle Bürger_innen wissen, welche Projekte vom Bezirk Neubau mit ihren Steuergeldern unterstützt wird.
Nehmen Sie es auch als Anlass die eine oder anderer Produktion zu besuchen!

Anbei die Förderzusagen von der Sitzung am 29.3.2017

Anträge and i Kulturkommission Neubau

  1. Kulturverein Dusha Connection: Konzert „Merak 7“, € 1.200,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
  2. Das Schauspielwerk: Theater „Auf der Greifswalder Straße“, € 2.400,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 800,– wird einstimmig beschlossen.
  3. Experimonde: Ausstellung „Neubauer Geschichten vom Gewand“, € 3.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
  4. Valentin Farkasch: Ausstellung „Einmal New York und zurück“, € 3.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  5. Forum Arabicum: Theater „Wer hat Aruba verführt und entführt“, € 1.500,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 800,– wird einstimmig beschlossen.
  6. Alim: Lesung „Alevitische Poesie und Musik“, € 1.600,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  7. Loser Kulturverein: Lesung „Bettler, Beter, Bittsteller“, € 450,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 450,– wird einstimmig beschlossen.
  8. Live Concerts International: Konzert „Resonanz Plus 2017“, € 2.200,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  9. Danceability: Performance „Jattle, BAM + Poetry“, € 1.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
  10. Hallac: Buchbesprechung „Geschichte der Aleviten in Wien“, € 1.450,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  11. Design Club Wien: Lesereihe „Filter“, € 2.250,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  12. Szene Bunte Wähne: Theater „20. Festival Szene Bunte Wähne“, € 5.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 3.000,– wird einstimmig beschlossen.
  13. Kleeblatt: Theater „Ein Übergang zum Untergang“, € 2.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  14. Natascha Ties: Theater „Nur Kinder, Küche, Kirche“, € 1.150,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 GRÜNE, 3 SPÖ, 1 ÖVP pro; 1 FPÖ contra).
  15. Blockfrei: Ausstellung „Curators‘ Agenda 2017“, € 3.100,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird mehrheitlich beschlossen (5 GRÜNE, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 FPÖ pro; 1 SPÖ contra).
  16. Mosaik: Event „Route 28“, € 5.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
  17. Kulturverein grossundklein: Konzert „Klassik Cool!“, € 600,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 600,– wird einstimmig beschlossen.
  18. Kaufleute der Mariahilfer Straße: Musikveranstaltung, € 200,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 200,– wird einstimmig beschlossen.
  19. PFIRB: Straßenfest „Begegnung und Dialog“, € 1.400,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
  20. Verein Wesensart: Ausstellung „Sonntagszimmer“, € 3.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  21. IG Kaufleute Westbahnstraße: Ausstellung „Steine der Erinnerung“, € 3.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 3.000,– wird einstimmig beschlossen.

Nachträge:

N1. Jenny Simanowitz: Theater „Who’s afraid of the Jewish mother?“, € 2.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.

N2. Kulturgemeinde Neubau: „Nachbarschaftsfest 1070“, € 5.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 5.000,– wird einstimmig beschlossen.

N3. Kirchenmusikverein St. Ulrich: Konzert „Kirchenmusik“, € 2.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.

N4. Bernhard Ensemble: Theater „Taxi.Speiber“, € 4.000,– Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 3.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 GRÜNE, 3 SPÖ, 1 ÖVP pro; 1 FPÖ contra).

Förderzusagen der Kulturkommission in Neubau vom 22.6.2016

Nachdem es leider nicht möglich ist Protokolle der Kulturkommission auf der offiziellen Seite der Stadt Wien wien.gv.at zu veröffentlichen, blogge ich als Vorsitzende der Kulturkommission Neubau hier die beschlossenen Förderzusagen. Ziel ist es, dass alle Bürger_innen wissen, was im Bezirks Neubau mit ihren Steuergeldern unterstützt wird.
Nehmen Sie es auch als Anlass die eine oder anderer Produktion zu besuchen!

 Subventionsansuchen Kulturherbst:

    1. Die 4 Grazien: Ausstellung „Das Glück ist ein Vogerl“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    2. Mary Broadcast: Konzert „Menschen im Glück“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    3. Projekt Theater Studio Fleischerei Mobil: Theater „Ich möchte unbedingt hierbleiben“ Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    4. Yante: Interventionen „I can move“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    5. Theater Spielraum: Theater „Said und der Papst“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 4.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    6. West.7: Performance „Schnackihuma“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
    7. Nestbeschmutzer und innen: Theater „Glück – Nur eine Vision?“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 3.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    8. Rote Haare Kulturverein: Installation „Happiness is just around the corner“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    9. La Musa: Konzert „Glück“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    10. Sylvie Proidl: Ausstellung „Luck and Happiness for Sale“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    11. Verein all inclusive: „Parkfest …macht glücklich“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    12. Thyl Hanscho: Theater „Glücksmaschinen“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    13. Literaturhaus Wien: Lesung „Im Jahr des Panda“,Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 300,– wird einstimmig beschlossen.  Nachträge Kulturherbst

      N1. Literaturhaus Wien: Lesung „Weshalb die Herren Seesterne tragen“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 300,– wird einstimmig beschlossen.
      N2. Renée Kellner: Theater „Trash Camp
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen

Subventionsansuchen allg.:

    1. Verein Offene Bücherschränke: Wartung und Erhalt des „Offenen Bücherschranks“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
    2. Sophie Utikal: Ausstellung „Anticolonial Fantasies“, 
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    3. DanceAbility: Konzert „Jattle, BAM + poetry“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    4. Erstes Wiener Lesetheater: Lesung, „Lass mich mit dir kommen“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 450,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    5. Verein Alim: Buchpräsentation mit Musik,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen
    6. Mariella Gross: Festival „Get off your robot“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 FPÖ, 1 NEOS pro; 1 ÖVP contra).
    7. Projekt Theater Studio Fleischerei Mobil: „Peter Kreisky Gespräche“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    8. Verein der Internationalen Kreativen Ideen: Festival „Open the Door“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen
    9. Verein Organic Revolt: Tanzperformance „Void“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    10. Märchenbühne Apfelbaum: Theater „Ei, ei, was ist denn da drin?“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    11. Calle Libre: Festival „Calle Libre“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    12. David Stellner: Konzert „Straßenmusik“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 200,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ pro; 1 FPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS contra).
    13. Art:Phalanx: „Hinterhof Kontrovers“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
    14. Tanzquartier Wien: „Alles Gute! Ein Umgang“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 5.800,– wird einstimmig beschlossen.
    15. Johanna Reiner: Ausstellung „Unsichtbares Handwerk in Neubau“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    16. N5. Wortwerft: Konzertlesung „Herbstleuchten“, 
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 2 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).

 

 

 

Protokoll der Kulturkommission in Neubau vom 30.3.2016

Nachdem es leider nicht möglich ist Protokolle der Kulturkommision auf der offiziellen Seite der Stadt Wien wien.gv.at zu veröffentlichen, blogge ich als Vorsitzende der Kulturkommission Neubau hier die beschlossenen Förderzusagen. Ziel ist es, dass alle Bürger_innen wissen, was im Bezirks Neubau mit ihren Steuergeldern unterstützt wird. Nehmen Sie es auch als Anlass die eine oder anderer Produktion zu besuchen.

  1. Wiener Vorstadttheater: „Shake Shakespeare. Next Generation“,
    Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.600,– wird einstimmig beschlossen.
  2.  Wortwerft: Lesung „Buenos Dias“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  3.  Kulturverein Dusha Connection: „Wohnzimmerkonzert“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  4. Verein Europäische Theaternacht: „Europäische Theaternacht 2016“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  5. Verein Urban Space: Eröffnungsausstellung „Urban Space“,Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
  6. Verein Forum Arabicum: Lesung „Sechs Personen suchen eine Heimat“,  Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
  7. Theaterverein Divina Komödie: „Literaturshow – Vergessene Literatur in Wien“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  8.  IG Kaufleute Westbahnstraße: „Kunstfrischmarkt 2016“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 5.000,– wird einstimmig beschlossen.
  9. Petra Unger: „Frauenspuren in Neubau“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.700,– wird einstimmig beschlossen.
  10. Grazer AutorInnenversammlung: „Freiheit des Wortes 2016“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 800,– wird einstimmig beschlossen.
  11. Live Concerts International: Konzerttournee Olga Karotikh, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird mehrheitlich beschlossen (4 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP pro; 1 FPÖ, 1 NEOS contra).
  12. ÖDAF: Ausstellung „Kommen und Gehen“, € 2.585,–Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.500,– wird einstimmig beschlossen.
  13.  Réka Kutas: Musiktheater „Quiet! The internal clamour“, € 300,–Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 300,– wird einstimmig beschlossen.
  14. Kanonmedia: Lesung und Publikation „Anrisse“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
  15. FZA Verein zur Förderung von Kultur, Kunst und Wissenschaft: Ausstellung „Fotoballaden“,Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
  16. PFIRB: Straßenfest „Begegnung und Dialog“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.380,– wird einstimmig beschlossen.
  17. Erstes Wiener Lesetheater: Pfingst-Lesemarathon 2016, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 400,– wird einstimmig beschlossen.
  18. Verein Wiener Achse: „WAT – Wiener Achse Talks“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 5.000,– wird einstimmig beschlossen.
  19. Eva Damyanovic: „Eva D.s Wohnzimmer“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
  20. Kirchenmusikverein St. Ulrich: Konzert, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
  21. OIKODROM: Stadtspaziergänge, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
  22.  Ditiramb: „Encounters II“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 400,– wird einstimmig beschlossen.
  23. zimd.research: Konzert „Es brennt a Welt“, € 700,–Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 700,– wird einstimmig beschlossen.
  24. INTAKT: Ausstellung und Lesung „Das Spiel des Absurden“,
  25. Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird mehrheitlich beschlossen (4 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP pro; 1 FPÖ contra).
  26. Anna Wexberg-Kubesch: Veranstaltungsreihe „Erinnern 2.0“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.300,– wird mehrheitlich beschlossen (4 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP pro; 1 FPÖ contra).
  27. Verein Romano Svato: Theater „Heroes“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird mehrheitlich beschlossen (4 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP pro; 1 FPÖ contra).
  28. Verband Stadtinitiative: Theater „Welt.Unter.Melancholia“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 4.000,– wird einstimmig beschlossen.
  29. Kulturgemeinde Neubau: Konzert im Hofmobiliendepot 2016, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 3.000,– wird einstimmig beschlossen.
  30. Kulturgemeinde Neubau: „Tanz und Hip Hop Nachbarschaftsfest 1070“, Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 5.000,– wird einstimmig beschlossen.

Protokoll der Kulturkommission in Neubau vom 28.1.2016

über die Sitzung der Kulturkommission der Bezirksvertretung Neubau am Mittwoch, den 27. Januar 2016, um 17.00 Uhr, im Zimmer 208 der Bezirksvorstehung Neubau.

Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger begrüßt die Anwesenden, stellt die Beschlussfähigkeit fest und eröffnet um 17.05 Uhr die Sitzung.

Tagesordnung:

  • Wahl der Vorsitzenden und der StellvertreterInnen
    Vorgeschlagen werden als Vorsitzende BRin Ursula Berner sowie als Stellvertreterinnen BRin Anna Babka und BRin Anna Steiger. Die Vorschläge werden von den Mitgliedern der Kommission einstimmig angenommen.

    •  Holocaustgedenktag:
      Die Vorsitzende spricht zum Holocaustgedenktag und bittet um eine gemeinsame Gedenkminute für die Opfer des Holocausts. „Am 27. Jänner 1945 wurde das Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Die Befreiung erfolgte zu spät – viel zu spät. Bis dahin wurden in Auschwitz 1,1 Millionen Menschen von österreichischen und deutschen Nazis ermordet: mehr als 1 Million Menschen, die als Jüdinnen und Juden verfolgt wurden, 21.000 Angehörige von Romagruppen, 15.000 sowjetische Kriegsgefangene und mehr als 80.000 aus politischen und anderen Gründen nach Auschwitz Deportierte. Stellvertretend für alle Orte des Holocausts wurde das Datum der Auschwitz-Befreiung von der UNO als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ausgerufen. Auch 71 Jahre nach der Befreiung tragen wir eine gesellschaftliche Verantwortung für das Geschehene und wollen daher am 27.01.2016 an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik denken, und an sie erinnern, damit so etwas nie wieder geschehen kann. Die Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten begann bereits im Jahr 1933 und war anfänglich gegen die Juden Deutschlands gerichtet, die innerhalb weniger Jahre von vollen Staatsbürgern zu rechtlosen Verfolgten wurden. Die Massenvernichtung selbst fand während des Zweiten Weltkriegs in ganz Europa statt und umfasste die Ermordung von etwa sechs Millionen Juden und anderen Gruppen, wie Sinti und Roma aber auch politisch Andersdenkenden – innerhalb von viereinhalb Jahren. Gerade heute,wo wir täglich mit herabwürdigenden Diskussionen über Flüchtlinge und Obergrenzen konfrontiert sind, sollten wir nicht aus unserer Erinnerung verdrängen , wie viele Menschen im letzten Jahrhundert gezwungen wurden, aus Österreich zu flüchten – Gerade auch aus dem Kulturbereich war es eine ganze Generation von Intellektuellen und KünstlerInnen.  Viele schafften den Weg nicht mehr  hinaus.Österreich hat sich lange nicht von diesem Verlust erholt.

      Heute sind wir es, die entscheiden, ob Menschen auf der Flucht vor Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen hier in Österreich und in Europa eine Basis für einen Neuanfang finden.

      Niemals vergessen, bezieht sich auch auf unser Handeln  und unserer Entscheidungen im hier und jetzt .

      Ich bitte sie jetzt für eine Gedenkminute aufzustehen.”

  • Die Erweiterung der Tagesordnung um die Behandlung der Nachträge sowie die Vertagung der Nachträge 7 und 8 werden einstimmig angenommen. 
  • Subventionsansuchen: 
    1. Anita Schaub: Lesung „fremde.frauen“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
    2. Club 7: „Hoffest 2016“, € 5.000,– 
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 5.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 FPÖ pro; 1 NEOS contra).
    3. Elternverein VS Stiftgasse: Schulprojekt „Sprachenschatz“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
    4. Ursula Kermer: Ausstellung „Sonntagszimmer“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    5. Verein all inclusive: Filmworkshop „zeitim:puls together“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    6. La Musa Ensemble: Konzertreihe „Orchidee“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
    7. La Musa Ensemble: Konzert und Lesung „Jetzige Literatur und Musik“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.500,– wird einstimmig beschlossen.
    8. Kulturverein ergo arte: Theater „Izanagi und Izanami“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    9. Alfred Bäck: „Wienzeilen“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.500,– wird einstimmig beschlossen.
    10. Theater am Spittelberg: „Sommerbühne 2016“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 15.000,– wird einstimmig beschlossen.
    11. Verein Exil: „Jahresprogramm 2016“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 10.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    12. Enterprise Z: „Medusa’s Bed“
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    13. Fremdkörper: „Wilde Worte“, € 700,–
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 500,– wird einstimmig beschlossen.
    14. Fritzpunkt: „Das Fritzquartier“, € 2.000,–
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
    15. Verein Wiendrama: „Eisemann – Der Tänzer, der vom Himmel fiel“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    16. Loser Kulturverein: Lesung „Bestien, Barbaren und Blutsauger“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 450,– wird einstimmig beschlossen.
    17. Chor Wien Neubau: „16. Neubauer Advent“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    18. Kunstverein Klangwerk: Ausstellung „Klangwerk“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
    19. Verein Olliwood: „Jahresprogramm k48“,
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 3.000,– wird einstimmig beschlossen.
    20. Angela Wiedermann: „Augmented Realms“, € 1.500,–
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.000,– wird einstimmig beschlossen.
    21. Pan Tau X: Jahresprogramm 2016, € 6.000,-
      Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 4.000,– wird mehrheitlich beschlossen (3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 FPÖ, 1 NEOS pro; 5 Grüne contra). 
  • Nachträge
  1. Die Kurbel: „Die Kurbel bewegt die Parks“,Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 660,– wird einstimmig beschlossen.
  2. Klaus Karlbauer: „Sicher?“,
    Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird mehrheitlich beschlossen (5 Grüne, 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 NEOS pro; 1 FPÖ contra).
  3. Schauspielwerk: Theater „Haltestelle Geister“, € 1.800,–
    Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 1.800,– wird einstimmig beschlossen.
  4. MAA Kulturverein: Theater „Familie Tót“,
    Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.
  5. Verein BEAM: „Fest der Begegnungen“, € 2.000,–
    Eine Subvention des Antrags in der Höhe von € 2.000,– wird einstimmig beschlossen.

 

 

Offene Ateliers 2014 – ein Rundgang in Neubau

Erstmals öffneten sich für 2 Tage die Ateliers in Neubau und geben Einblick in die dichte und vielfältige Kunstaktivität in diesem Bezirk  – hinter den Kulissen.

Cornelia Offergeld konnte von der Kulturkommission Neubau als Kuratorin gewonnen werden. Sie führte nicht nur selbst durch die Ateliers. Auf der Website der Offenen Ateliers 1070 präsentiert sie außerdem Videos mit Kurzporträts aller beteiligten Künstlerinnen. Das ist der Beginn eines virtuellen KünstlerInnen-Allmanach aus Neubau.

Danke Cornelia Offergeld!

Porno, Kunst und die Geldmisere

@http://diepresse.com/home/kultur/kunst/542039/Lokalaugenschein_Der-Swingerclub-in-der-Secession?_

Der Kunst geht’s nicht gut: privates Sponsoring ist begrenzt in Österreich und auch die öffentlichen Stellen neigen in Zeiten der Wirtschaftskrise vermehrt dazu zu knausern… Übrig bleiben die Künstlerinnen und Künstler, die bereit sind unter Selbstausbeutung, im besseren Fall zum Gegenwert vom Material, im schlechteren nur für die Sache selbst zu arbeiten.

Lust im halböffentlichen Kunstraum genossen als Geldbeschaffungs-Instrument.

Neubau hat einen Export zu berichten: Von hier stammt die Basis für die aktuelle Kunstaktion in der Secession: Element6 ist ein Club aus Neubau.

Vögeln für die Kunst  – eine neue Form der Charityparty ?

… wenn gar nichts mehr geht, bleibt nur mehr der Körper übrig zum Verkauf. Als reines Anschauungsobjekt oder in der Steigerung für Sex: Geldbeschaffung durch vorgespiegelte oder echte Lust .

Das passiert zur Zeit in der Secession: Quasi als mehrwöchige Charityparty öffnet hier des nächtens der Club Element6 seine Pforten. Lust im halböffentlichen Kunstraum genossen als Geldbeschaffungs-Instrument.

Der Kunst geht’s nicht gut: privates Sponsoring ist begrenzt in Österreich und auch die öffentlichen Stellen neigen in Zeiten der Wirtschaftskrise vermehrt dazu zu knausern… Übrig bleiben die Künstlerinnen und Künstler, die bereit sind unter Selbstausbeutung, im besseren Fall zum Gegenwert vom Material, im schlechteren nur für die Sache selbst zu arbeiten.

Sie leisten viel für uns alle: Sie kommentieren die Gesellschaft, die Politik, sie regen  an nach zu denken, neue Wege zu gehen, sie provozieren Diskussion. Wenn´s weniger gut gelingt, bleibt´s stecken im reinen Amüsement.

Wenn´s gut gelingt dann reden alle drüber: die Zeitungen, die Politik und die Menschen in der Straßenbahn. Wenn´s noch besser gelingt, schafft die öffentliche Debatte Veränderung.

Der Diskurs jedenfalls ist gelungen. Welche Veränderung wird sich noch zeigen.
Viele erbosen sich über das Oberflächliche. Kramen die doppelbödige christliche Moral der 50er Jahre hervor: Sex hat privat zu erfolgen, möglichst geheim und nur zur Fortpflanzung.
In Räumlichkeiten, die schon vor 100 Jahren mit erotischen Bildern geschmückt wurden (Gustav Klimt), wirkt das absurd. Kunst muss provozieren. Erotik ist ein fixer Bestandteil der Kunst, keine Frage.

Wer sich in der Secession erotisierten lässt, ist freiwillig da, über 18 Jahre alt, und hat Eintritt bezahlt. Ein Eintritt, der nicht irgendwelchen dunklen Gestalten zu gute kommt, sondern den Nachfolgern von Gustav Klimt. Künstlerinnen und Künstlern also und einem Haus, das Tradition hat darin, als KünstlerInnen-Kollektiv selbstständig zu entscheiden, was wann wie gezeigt wird.

Diesmal zeigen sie deutlich und mit Biss wie weit KünstlerInnen heute zu gehen bereit sein müssen, in einer Gesellschaft, deren wichtigstes Interesse nur noch der eigene Lustfaktor ist. Ihre Performance ist kritisch. Sie ist außerdem interaktiv.
Wer das genau bedenkt, und merkt welches Spiel er oder sie hier mitspielt, dem könnte die Lust fast vergehen….

Aber andererseits, man tut´s ja für die gute Sache. Und wem das ganz zu wieder läuft, kann auch untertags kommen, zur Unterstützung.

P.S.: Der nächste Aufreger für Kunst im Öffentlichen Raum startet in Neubau übrigens am Donnerstag den 4. März im Museumsquartier:
Bar Rectum/ Bikini/ Darwin
Begehbare Kunst in Form von überdimensionalen Körperteilen mitten im öffentlichen Raum.
Mehr Info www.kultur-online.net/?q=node/11261&nlb=1

© 2019 ursula berner

Theme von Anders NorénHoch ↑

Visit Us On FacebookVisit Us On Twitter