ursula berner

beobachtungen, ideen, tipps

Monat: Januar 2015

Körper-Juwelen zur Energieerzeugung – Naomi Kizhner

Nomi kihznerManchmal kann Kunst schon beim Zusehen wehtun – das ist beabsichtigt – erklärt die Israelische Künstlerin Naomi Kizhner. Sie beschäftigt sich mit unserer, immer stärker werdenden Abhängigkeit von Energie  – im Leben, für unsere Kommunikation etc.

Deshalb hat sie kleine Schmuckstücke entworfen, die mittels Köperenergie Strom erzeugen sollen. Natürlich vorerst reine Provokation und noch nicht funktionabel…

Das Video zur Ankündigung ihrer Werkstücke ist leider online nicht mehr verfügbar.naomi kishner 3NAomi kizhner 2

Website von Naomi Kizhner

Start der Serie #kulturspots

IMG_5715Heute der Offene CD-Schrank beim mica – Stiftgasse 29

Es gibt sie, besonders in den Bezirken, kleine Intiativen, die Kultur in den Alltag bringen, das Leben dadurch bunter machen oder zur Diskussion einladen.

In dieser neuen kleinen Serie möchte ich auf Kultur Hotspots hinweisen, die nicht durch großes Marketing bekannt werden können, aber trotzdem wichtig sind für das urbane Lebensgefühl. Ich möchte zeigen wie viel Kreativität wir gleich ums Eck finden – getragen vor allem von der Initiative Einzelner. Vielleicht ist ja auch die eine oder andere Anregung für weitere dezentrale Initiativen dabei…

IMG_5716Der Offene CD Schrank

versteht sich als open air Tauschbörse.
Für jede mitgebrachte CD, darf eine andere aus dem Schrank gewählt werden.

Geöffnet täglich von 10.00 – 16:00 Uhr

 

Das Frauenbild im Islam – was sagt der Koran zu Frauenrechten

BO07_150115bBrautkauf, Kinderehen, Zwangsehen, Mehrehe, Jungfräulichkeitsgebot, Brautgabe, häusliche Gewalt, Gehorsamspflicht, Ehrenmorde, talak-Scheidung: was sagt die Scharia dazu?

Ziel der Veranstaltung ist es, differenziert und kritisch die historischen Wurzeln des patriarchalischen Rollenverständnisses aufzuzeigen, das Gewalt gegen Frauen legitimiert. Gülay Cataltepe hat sich als Juristin viele Jahre lang mit dem türkischen Eherecht und seinen Auswirkungen beschäftigt.

Am 21.1.2015 laden Dr.in Gülay Cataltepe, Juristin und Autorin, und  Maga. Ursula Berner zu einem diskursiven Themenabend.

Beginn: 18.30 Uhr

ORT: Hermanngasse 25, 1070 Wien

No more Fukushimas III – Fotografien aus der „No-Go-Zone“ gegen das Vergessen der Atomkatastrophe von Shinshu Hida und Atsuko Otsuka

Atomstrom wird nach wie vor als „billige“ und „ CO2 freie“ Alternative zu Strom aus Kohle präsentiert. Auch das atomkraftfreie Österreich ist davon betroffen, denn wenige Kilometer von Österreichs Grenzen entfernt, finden sich die Atomkraftwerke Temelin, Dukovany, Mochovce und Bohunice.  Die Ausstellung bebildert die Folgen des letzten großen „Störfalls“ in Fukushima.

Zu den FotographInnen

ATSUKO OTSUKA Silence in Fukushima

Atsuko Otsuka_Rescue_2012Anfang 2012 adoptierte ich eine Katze, die nur 4 Kilometer vom zerstörten Nuklearkraftwerk gerettet worden war. Seither machte ich einige Ausflüge in die „No-go- Zone“ , begleitet von freiwilligen Tierrettern und der ursprünglichen Familie der Katze. und ich fotographierte die versteckte Welt innerhalb der Zone. Ich sah lebendiges Gedeihen der Natur ohne menschliches Zutun und ich sah verlorenes Leben durch die menschlichen Aktivitäten.
Die Katastrophe von Fukoshima wirft viele Fragen auf über unsere eigentliche Rolle auf dieser Welt.

SHINSHU HIDA Figure of Fukushima

Shinshu Hida_Fukushima_2012

Ich heiße Miharu-machi, bin in Fukoshima geboren und lebe hier als Fotograph. Ursprünglich habe ich mich als professionelle Fotograf auf das fotografieren von japanischen Handwerkern spezialisiert. Ich erzähle allen wie sich die Situation hier geändert hat nach dem Unfall in Fukoshimas ersten Nuklearskraftwerk mit Hilfe von Fotos. Ich möchte Ihnen die Stimmungen der BewohnerInnen von Fukoshima näher bringen. Ich habe die Situation nach dem 3. März fotografiert, damit sie nicht verblasst. Ich möchte, dass Sie alle die Situation nach dem Unfall deutlich erkennen:

Die Haustiere, die Äcker, die zu Fischereizonen wurden, die wilden Tiere, getötet durch ein Haus, das beim Erdbeben einstürzte, die ruinierte Jo-Ban Station. Ein Tsunami hat nachhaltige Wirkung. Ich kenne die verlassenen Felder und wollte sie für unsere Erinnerung als Japanaer festalten.

Außerdem bin ich gezwungen, wie etwa 150.00 andere Evakuierte, in engen Übergangs-Häusern zu leben. Ich habe eine Ausstellung und einen Vortrag zusammengestellt und besuche damit verschieden Teile von Japan, damit Sie alle die aktuelle Situation kennenlernen.

Mehr als alles in der Welt wünsche ich mir, dass Fukoshima für alle Zukunft Japan und den nächste Generation als Warnung dient. Deshalb habe ich meine Fotos veröffentlicht.

Vernissage: 15. Jänner um 18:30 Uhr

Begrüßung: Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher

Einführung zur Ausstellung: Marcello Farabegoli, Kulturakteur

Zur aktuellen Lage in Fukushima sprechen:   Judith Brandner, Ö1-Journalistin & Publizistin und
Jay W. Yamashiro, Psychotherapeutin an der Sigmund Freud Privatuniversität.

Die Veranstaltung wurde kuratiert von Marcello Farabegoli und entstand in Kooperation mit der Grünen Galerie 7

 

 

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